Der IS wird zurückgedrängt – und spricht Drohungen aus

BAGDAD/RAMADI. Im Kampf um die irakische Stadt Ramadi hat die irakische Armee einen weiteren Geländegewinn vermeldet: Die Kämpfer der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) räumten den Amtssitz der Provinzregierung in Ramadi.

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BAGDAD/RAMADI. Im Kampf um die irakische Stadt Ramadi hat die irakische Armee einen weiteren Geländegewinn vermeldet: Die Kämpfer der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) räumten den Amtssitz der Provinzregierung in Ramadi. Das sagte ein Sprecher der Anti-Terror-Einheit CTS am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Es gebe keinen Widerstand mehr.

CTS-Sprecher Sabah al-Numan zufolge haben Regierungssoldaten den Regierungskomplex umstellt. Sämtliche Zufahrten und benachbarten Gebäude würden überprüft, bevor die Armee einmarschieren werde. Dies solle binnen Stunden geschehen. Der IS hatte die Hauptstadt der Provinz Anbar im Mai erobert. Anfang Dezember erkämpfte die Armee, die von Kampfflugzeugen der internationalen Militärallianz unterstützt wird, mehrere grosse Stadtteile zurück.

Derweil werden auch von anderen Fronten Verluste für den IS gemeldet. Die Organisation reagiert mit Drohungen auf diese Entwicklung: In seiner ersten Botschaft seit sieben Monaten hat der selbsternannte «Kalif» der Terrormiliz, Abu Bakr al-Bagdadi, Israel mit Anschlägen gedroht. (sda) ? AUSLAND 17

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