Der Hauseigentümerverband Werdenberg ist in starke Dachverbände eingebettet

BUCHS. Über 300 Personen folgten am Dienstagabend der Einladung des Hauseigentümerverbandes Werdenberg zur Mitgliederversammlung in die bzb-Mensa.

Hansruedi Rohrer
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Fredy Schär begeisterte die HEV-Familie mit viel Humor. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Fredy Schär begeisterte die HEV-Familie mit viel Humor. (Bild: Hansruedi Rohrer)

BUCHS. Über 300 Personen folgten am Dienstagabend der Einladung des Hauseigentümerverbandes Werdenberg zur Mitgliederversammlung in die bzb-Mensa. Es war auch diesmal so: Der Anlass war gesellschaftlicher Art mit Nachtessen und Comedy-Show des Baselbieter Humoristen Fredy Schär, der auch am Aroser Humorfestival auftrat. Sozusagen dazwischen wurden die ordentlichen Traktanden behandelt.

HEV-Präsident Peter Meister schrieb in seinem ausführlichen Jahresbericht von einer erfreulichen Konjunkturentwicklung bis Ende 2014 und von geringfügig zunehmenden Bauinvestitionen. Doch waren im Immobilienmarkt, speziell im Wohnungsbau, erste Anzeichen einer Sättigung zu verzeichnen.

Erstes Jahr mit Geschäftsstelle

Für die Sektionen Werdenberg und Sarganserland sei das Berichtsjahr das erste volle Jahr mit einer professionell geführten Geschäftsstelle in Buchs gewesen, hält Peter Meister fest. Die Erfahrungen seien äusserst positiv, und die Dienstleistungen würden in Anspruch genommen. Anfang Jahr hat Fabienne Menet den Immo-Shop in Buchs verlassen, um wieder am Hauptsitz in St. Gallen tätig zu sein. Nachfolgerin ist Janine Weibel aus Wangs.

225 Neuzugängen standen beim HEV Werdenberg im vergangenen Jahr 128 Abgänge gegenüber, was eine Zunahme um 97 auf heute 2201 Mitglieder bedeutet. Die Rechtsberatung stieg von 80 Anfragen im Vorjahr auf 91. Die meisten Fragen betrafen das Mietrecht, das Sachen- und Nachbarrecht sowie das Stockwerkeigentum.

Gut besuchte Veranstaltungen

Peter Meister erwähnte die beiden sehr gut besuchten Sektionsveranstaltungen im letzten Jahr, nämlich die Besuche bei der Holz- und Baustoffe AG in Salez und bei der Stützpunktfeuerwehr Buchs. Der Präsident dankte den Mitgliedern für das Interesse und die Treue zum Hauseigentümerverband. Um ein moderates Wachstum zu erreichen, würde eine jährliche Neumitglieder-Akquisition von gegen 10 Prozent benötigt. Der Präsident freute sich auch über den Support der politisch stark verankerten und gesund finanzierten kantonalen und schweizerischen HEV-Dachverbänden. Gerade von den Werbeaktionen des Kantonalverbandes würden alle Sektionen profitieren. Die 30 000er-Mitgliedergrenze dürfte in diesem Jahr beim kantonalen Verband durchbrochen werden. Im Ranking belegt Werdenberg hinter dem Linthgebiet, St. Gallen und dem Sarganserland den vierten Rang was Grösse und Zunahme anbelangt.

Neuer Rechtsberater

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Vorschlag von 4142 Franken ab. Die Mitgliederbeiträge (50 resp. 70 Franken) wurden nicht erhöht. Nach elf Jahren beendet lic. iur. Stephan Schärli Ende Mai seine Beratertätigkeit für den HEV Werdenberg. Mit Dr. iur. Jakob Rhyner nimmt ein anerkannter und würdiger Nachfolger seine Position ein.

Karl Güntzel, Delegierter der Geschäftsleitung des HEV St. Gallen, überbrachte die Grussworte des Kantonalverbandes und rief auf, im Hinblick auf die kommenden Volksabstimmungen wachsam zu bleiben: «Geht wählen, stimmt ab und wählt weise!» Vor allem empfahl er ein Nein zur ungerechten Erbschaftssteuer. Ein Wettbewerb mit der kniffligen Frage zur Gründung des HEV Werdenberg (1922) stand zum Abschluss der Mitgliederversammlung.

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