Der Förderverein Badesee Grabs ist jetzt offiziell gegründet

GRABS. Am Montagabend haben 26 Personen im Restaurant Schäfli den Förderverein Badesee Grabs gegründet.

Hanspeter Thurnherr
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GRABS. Am Montagabend haben 26 Personen im Restaurant Schäfli den Förderverein Badesee Grabs gegründet. Mit Karin Steiger und Martin Zwahlen, die sich im Vorfeld bereits für die Gründung dieses für die Koordination der vorbereitenden Planungen und Abklärungen zur Verfügung stellten, konnte ein Co-Präsidium bestellt werden.

Weitere Mitglieder nötig

Noch am gleichen Abend konnte der junge Verein bereits 24 Mitglieder vermelden, fast alle davon als Aktivmitglieder. Nun gehe es darum, bis spätestens 31. Januar 2016 mindestens 100 Mitglieder zu finden, die mindestens 50 Franken Vereinsbeitrag bezahlen, erklärte Martin Zwahlen dem W&O. Diese zwei Limiten sind eine Forderung der Grabser Hallengenossenschaft GHG und der Gemeinde. Martin Zwahlen: «Damit kann einerseits die Bevölkerung zeigen, dass sie interessiert und bereit ist, konkret zum Gelingen des Projektes beizutragen. Andererseits ist diese Hürde zu erreichen, um erste Gelder für ein Detailkonzept zu erhalten.»

Bis die beiden Ziele erreicht sind, legt der Förderverein die Ausarbeitung des Grobkonzeptes auf Eis. Es mache nämlich wenig Sinn, damit anzufangen, bevor das Geld für das anschliessende Detailkonzept gesichert sei. Martin Zwahlen ist aber auf Grund der bisherigen Reaktionen aus der Bevölkerung zuversichtlich, dass die geforderten Limiten schon vorher erreicht werden und dann die Konzeptarbeit beginnen kann.

«Schwimmbad»-Gelder

Die GHG stellt in Aussicht, einen beträchtlichen Teil der Investitionskosten für einen natürlichen Badesee zu tragen (W&O vom 26. August). Sie konnte in den letzten Monaten durch den Teilverkauf von Bauland am Dahlienweg Geldmittel generieren. Dieses Land hatte sie in den 90er-Jahren von der Schwimmbadgenossenschaft übernommen. Dieses Land hatte die Schwimmbadgenossenschaft gekauft, mit der Absicht, dort ein Schwimmbad zu realisieren.

In einer Machbarkeitsabklärung, finanziert von GHG und Gemeinde, wurden verschiedene mögliche Standorte geprüft und bewertet. Einer davon ist der nicht verkaufte Teil des Landes der GHG. Eine Modellrechnung kommt je nach Infrastruktur auf Kosten von 1,2 bis 1,7 Mio. Franken. Ein «natürlicher» Badesee wurde als grösster Wunsch aus der Bevölkerung bei einem Workshop im Vorfeld der 1400-Jahr-Feierlichkeiten von 2014 geäussert.

Wer im Förderverein Mitglied werden will, kann unter E-Mail badeseegrabs@gmail.com das Anmeldeformular bestellen.