Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der Diakonieverein hilft, wo es not tut

Ein halbes Hundert Interessierte haben die 22. Jahresversammlung des Diakonievereins Werdenberg besucht. In christlicher Art hilft der Verein Menschen. Seinen Erfolg bestätigte der Jahresbericht, seine Gemeinsamkeit der herzliche Umgang miteinander.
Silvia Frick
Buntes «Diakonie-Ballon-Leiterwägelchen» mit fröhlichem Vorstand (von links): Elke Pereyra, Waltraud Eggenberger, Peter Graf, Willi Rupper, Hanspeter Schwendener, Präsident Christoph Buschor und Doris Schudel. (Bild: Silvia Frick)

Buntes «Diakonie-Ballon-Leiterwägelchen» mit fröhlichem Vorstand (von links): Elke Pereyra, Waltraud Eggenberger, Peter Graf, Willi Rupper, Hanspeter Schwendener, Präsident Christoph Buschor und Doris Schudel. (Bild: Silvia Frick)

RÄFIS. «Diakonie: «Hinschauen, wo not ist. Da sein, wenn es weh tut. Handeln aus Liebe. Zuhören und Anteil nehmen», diesen Leitsatz setzt der Diakonieverein Werdenberg. Rund 70 Freiwillige pflegen Kontakt zu Menschen jeder Farbe. Die Hospizgruppe Werdenberg und der Offene Trauertreff begleiten bei Krankheit und Sterben, «Leba Werdenberg» verteilt Lebensmittel an Bedürftige. Kontakte werden geknüpft im Treffpunkt Kaffeehalle. Durch den Besuchsdienst, Mittagstisch, «Singen für Senioren» und den Kaffeenachmittag im «Wetti»-Café werden ältere Menschen in Buchs begleitet.

Eine Nummer zu gross

Präsident Christoph Buschor liess auf das vergangene Jahr zurückblicken. «Was freute mich besonders», «An was stosse ich mich», Anregungen und «Was ich schon immer sagen wollte» konnten per Zettel deponiert werden. Der Präsident selber erachtete den Entscheid um einen neuen Standort des Treffpunkts Kaffeehalle als substanziell, sollte doch die basistragende Liegenschaft verkauft werden. «Trotz der Machbarkeitsstudien über Kauf, Renovation oder Abriss/Neubau musste man eine Eigenübernahme fallenlassen. Ein solches Projekt ist für den Verein schlicht eine Nummer zu gross. Ein neuer Standort wird also immer noch gesucht», erklärte Buschor. Positiv jedoch: Protokoll, Jahresbericht, bereinigte Finanzen 2015 und Budget 2016 wurden einstimmig abgesegnet; Mitgliederbeiträge und Spenden von Herzen verdankt.

Vertiefen und pflegen

Für die Zukunft wünscht sich der Diakonieverein eine tiefere Vernetzung mit der Evangelischen Allianz und auch mit anderen Gruppen. Zudem möchte man neue Beziehungen pflegen, und da sind sicher auch Flüchtlinge aktuell. «Zwar ist der Staat für ihre finanzielle Grundlage zuständig, psychisch bleiben die Fremden aber oft beziehungsarm», folgerte Buschor. Gerade in der Kaffeehalle seien auch Andersgläubige willkommen. Ergänzend solle die Diakonie deshalb auch diese Aufgabe abdecken. Erfreulich sei dabei die gute Zusammenarbeit mit der Freien Evangelischen Gemeinde. Seit Herbst ist eines ihrer Mitarbeiter, selbst Migrant aus Kolumbien, in der Kaffeehalle mit dabei. Dreisprachig leistet er manch Fremden Hilfe, wobei er verlangt, möglichst Deutsch zu sprechen, um sie weiterzubringen. Und neu hat der Verein auch eine beispielhafte Idee aus Chur übernommen. Unter dem Titel «1 zu 1» werden dort Kontakte zu Migranten vertieft. Selbstsicherheit inmitten unserer Gesellschaft soll ihnen vermittelt werden, und so lernte auch im Werdenbergischen bereits eine Gruppe aus fremder Kultur Velo fahren.

Der Kontakt im Diakonieverein ist sehr herzlich. Die zwei angestellten Mitarbeiterinnen boten ein fröhliches Rollenspiel. Ein Leiterwagen voller Ballone deutete die diversen Ressorts an; Sprüche dazu endeten in verbindender Fröhlichkeit.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.