«Der Bursche hat unheimlich Power»

Seit dieser Saison ist Pipo Schödler Nationaltrainer der Schweizer Skispringer. Ein zentraler Punkt für ihn ist, dass die jungen Skispringer einen Schritt vorwärts machen und somit die Lücke zu den Zugpferden Simon Ammann und Gregor Deschwanden etwas schliessen können.

Drucken
Teilen

Seit dieser Saison ist Pipo Schödler Nationaltrainer der Schweizer Skispringer. Ein zentraler Punkt für ihn ist, dass die jungen Skispringer einen Schritt vorwärts machen und somit die Lücke zu den Zugpferden Simon Ammann und Gregor Deschwanden etwas schliessen können.

«Das Potenzial dafür ist da», ist er überzeugt. Zum hoffnungsvollen Nachwuchs gehört auch der Grabser Luca Egloff. «Er hat gute Fortschritte gemacht», lobt Schödler. «Menschlich hat er einen guten Prozess durchgemacht und auch, was das Physische angeht. Er hat Kraft in den Beinen, was im Skispringen sehr positiv ist. Der Bursche hat unheimlich Power. Nun gilt es, diese ins Flugsystem hineinzubringen.»

Der Nationaltrainer arbeitet gerne mit Egloff zusammen und schätzt vor allem seine Ehrlichkeit. Eine Eigenschaft des 20jährigen Werdenbergers hebt Pipo Schödler besonders hervor: «Er kann im Wettkampf einen Zacken zulegen. Luca darf man als Wettkampftyp bezeichnen.» (kuc)