Den Altweibersommer künstlerisch eingeläutet

WERDENBERG. Die Galerie L33 in Werdenberg öffnete am Donnerstagabend für eine Vernissage der Gemeinschaftsausstellung «Altweibersommer» des Art-Club Rii seine Türen. Zehn Künstler stellen ihre unterschiedlichen Werke aus.

Mengia Albertin
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Vor der Begrüssung wurden die Werke bereits ausführlich diskutiert, begutachtet und bewundert. (Bild: Mengia Albertin)

Vor der Begrüssung wurden die Werke bereits ausführlich diskutiert, begutachtet und bewundert. (Bild: Mengia Albertin)

WERDENBERG. Die Galerie L33 in Werdenberg öffnete am Donnerstagabend für eine Vernissage der Gemeinschaftsausstellung «Altweibersommer» des Art-Club Rii seine Türen. Zehn Künstler stellen ihre unterschiedlichen Werke aus.

Seit drei Jahren Ausstellungen

Eröffnet wurde der Abend mit Gitarre und Gesang von Stefan Rhyner. Dann richtete Sandro Montonato, Vertreter und guter Freund des Galeristen Dominik Lippuner, einige Worte an die entspannte Gesellschaft.

Seit über drei Jahren stellt die Galerie Künstlern ihren Platz im hellen oberen Stock des Sportgeschäftes Sprecher für Ausstellungen zur Verfügung. Zahlreich und bunt gemischt sind die Besucher der Vernissage des Art-Club Rii an diesem Abend erschienen.

Mit dem Ausstellungstitel «Altweibersommer» soll sich niemand angegriffen fühlen, erklärte Montonato gleich zu Beginn. Der Begriff komme nicht von «Weiber», sondern vom «weiben», einem althochdeutschen Wort für «Spinnfäden weben». Er bezeichne damit die momentane Jahreszeit, welche am Morgen von taufrischen Spinnweben an Sträuchern und Bäumen geprägt ist.

Anschauen, statt darüber reden

Auch von der Präsidentin des Vereins Art-Club Rii, Eva Severa, wurden die Gäste begrüsst. Der Art-Club Rii ist ein aktiver Verein von Kunstschaffenden aus der Region Fürstentum Liechtenstein und Werdenberg und unterstützt seit 2012 Kulturschaffende aus der Region. Alle ausstellenden Kunstschaffenden wurden von Severa erwähnt und mit ihrem Handwerk gebührend vorgestellt.

Sie führte bewusst nicht viel aus zu den ausgestellten Werken, sondern zitierte stattdessen einige Worte, welche ihr gefallen: «Ich habe immer das Gefühl, das Gerede über die Bilder zu einer Ausstellung führt weniger zu den Bildern hin als von ihnen weg. Da warten zahlreiche Menschen auf den Moment, dass jemand erzählt, was vor und hinter ihnen an den Wänden hängt und das hat offenbar nur einen Zweck, dass sie sich die Bilder gar nicht anschauen müssen.»

Vielseitiger Querschnitt

Die neun Künstler waren alle anwesend: Bernd Hauswirth, Brigitte Backhaus, Geni Wouda, Karin Spendl, Moreno Schio, Anna Shesterikova, Club-Präsidentin Eva Severa, Elsbeth Odermatt, Christina Hunziker und Mirella Müller. Mit den gemeinsamen Ausstellungen vermischen sich Stile und Vorlieben, und Gäste und Bekannte lernen Neues kennen.

Alle Mitglieder des Art-Club Rii begleitet das künstlerische Schaffen in ihrer Freizeit oder in ihrem Beruf. So begleitet beispielsweise Schio die Bildhauerei in seinem Alltag schon lange. Aber auch in seiner Kunst widmet er sich auf unterschiedliche Art und Weise dem Stein.

Breite Palette an Kunst

Die Palette der aktiven Künstler ist breit, Kunst ist in verschiedenster Form ausgestellt. Besucher bekommen in der gemütlichen und familiären Umgebung von Bildern zu Skulpturen, aufwendigen Mosaiken und Porzellanmalereien bis zu spezieller Raku-Keramik alles geboten. Die Ausstellung empfängt Besucher noch bis zum 30. September.

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