DAVOS: Trump provoziert wohl Demonstrationen

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, am Weltwirtschaftsforum WEF in Graubünden teilzunehmen, kam für die Sicherheitsverantwortlichen überraschend.

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US-Präsident Donald Trump will zum WEF reisen. Das Sicherheitsdispositiv muss darum aber nicht komplett neu erstellt werden. (Bild: EPA)

US-Präsident Donald Trump will zum WEF reisen. Das Sicherheitsdispositiv muss darum aber nicht komplett neu erstellt werden. (Bild: EPA)

Für das Sicherheitsdispositiv in Davos hat der angekündigte Besuch des US-Präsidenten allerdings kaum Auswirkungen, schweizweit muss sich die Polizei nun aber mehr koordinieren. Denn für Walter Schlegel, Kommandant der Bündner Kantonspolizei, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Demonstrationen in der Schweiz abgehalten werden. Am WEF 2017 war bereits der chinesische Staatspräsident Xi Jinping. Polizeikommandant Walter Schlegel geht davon aus, dass US-Präsident Trump in etwa das gleiche Programm absolvieren werde. Bezüglich dem Personenschutz spiele es keine Rolle, ob es sich um den US-amerikanischen oder den chinesischen Präsidenten handle. «Ich gehe davon aus, dass wir das so im Griff haben werden wie im letzten Jahr», sagt Schlegel.

Vor seiner Weiterreise nach Davos war der chinesische Präsident Xi Jinping in Bern mit einem Staatsbesuch vom Bundesrat empfangen worden. Nun bemühen sich die Bundesbehörden um ein Gespräch mit dem US-Präsidenten. Bundespräsident Alain Berset habe sich bereit erklärt, Trump für einen Austausch zu treffen, erläuterte Bundesratssprecher André Simonazzi am Mittwoch. Die Schweizer und die amerikanischen Behörden stünden in Kontakt. (sda)18, 19