Das Zentrum der Naturtonmusik

Ab morgen Mittwoch liegen der Gestaltungsplan, der Teilzonenplan, der Teilstrassenplan und die Anpassung der Schutzverordnung in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann während 30 Tagen öffentlich auf. Mit dem Auflageverfahren sollen die rechtlichen Voraussetzungen für das Klanghaus geschaffen werden.

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Ab morgen Mittwoch liegen der Gestaltungsplan, der Teilzonenplan, der Teilstrassenplan und die Anpassung der Schutzverordnung in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann während 30 Tagen öffentlich auf. Mit dem Auflageverfahren sollen die rechtlichen Voraussetzungen für das Klanghaus geschaffen werden.

Die Regierungsräte Willi Haag und Martin Klöti erklärten, es sei nun an der Bevölkerung vor Ort, den Weg für das Klanghaus freizumachen. «Wir haben die Musik geschickt und warten jetzt aufs Echo für diese einmalige Spezialität im oberen Toggenburg», sagte Haag thematisch passend.

Rolf Züllig, Präsident der Standortgemeinde Wildhaus-Alt St. Johann, und Mathias Müller, Präsident des Vereins Klangwelt Toggenburg, hoffen, dass die enorme Chance für die Region genutzt wird. Das Klanghaus sei ein sehr wertvoller Impuls im Bereich der (Klang-)Kultur und des Tourismus, betonte Züllig. «Nehmen wir das dankbar an und zeigen, was wir Gutes daraus machen!» Er zeigte sich überzeugt davon, dass das Klanghaus perfekt zur Region zwischen Säntis und Churfirsten passe, zur Identität beitrage und der Region wirtschaftliche Impulse bringe.

Mathias Müller betonte, dass die über 1000 Mitglieder der IG Klanghaus Toggenburg klar zum Ausdruck bringen: «Wir wollen das Klanghaus in unserer Region.» Dieses Projekt soll unter den weiteren, erfolgreichen Produkten der Klangwelt Toggenburg – Klangweg, Klangschmiede, Klangkurse, Naturstimmenfestival – «das musikalische und architektonische Zentrum für die hier verwurzelte Naturtonmusik werden. Eine Duftmarke im touristischen und kulturellen Bereich», wie der Klangwelt-Präsident feststellte. (ts)