Das Wachstum verändert den Immobilienmarkt

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Region Zwischen 2005 und 2015 ist die Bevölkerung im Kanton St. Gallen jährlich um 0,8 Prozent gewachsen, der schweizweite Wert betrug 1,1 Prozent. Am dynamischsten entwickelte sich die Bevölkerung in den Wahlkreisen Werdenberg und Rheintal. In der Region stechen Buchs und Sargans mit einem Wachstum von 1,5 Prozent heraus. Die CS-Studie ortet eine hohe Wachstumsdynamik entlang der Grenze zwischen der Schweiz und Liechtenstein, den Grund dafür sieht man in der restriktiven Liechtensteiner Niederlassungspolitik. Das hat Auswirkungen auf die Anzahl Mietwohnungen im Werdenberg. Deren Bestand hat sich hier in den letzten Jahren besonders stark erhöht aufgrund der Nachfrage – was die Verfasser der Studie dazu bewegt, den Mahnfinger zu heben: «Überdurchschnittlich hohe Leerstände scheinen Investoren von weiteren Projektentwicklungen nicht abzuhalten. Auch können sich immer weniger Haushalte trotz rekordtiefer Hypothekarzinsen den Wunsch der eigenen vier Wände leisten. Mit Ausnahme der Regionen Werdenberg und Toggenburg muss ein durchschnittlicher Haushalt im Kanton St. Gallen inzwischen bereits mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens für einen Neubau aufwenden, was als kritischer Wert gilt. (ab)