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«Das tat weh»

Wir von hier

Ob er sich ein weiteres Tattoo stechen lassen will? Das lässt der 41-jährige Simon Brändle aus Grabs noch offen. Andrea Müntener hat sich mit dem musikbegeisterten Techniker an einem Konzert getroffen.

Grüezi Herr Brändle, wie geht es Ihnen?

Richtig super. Das Konzert hier war wirklich gut, es hat mir gefallen. Nun freue ich mich auf die Party danach. Das gesellige Zusammensein gehört für mich ebenfalls zu den Konzerten.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Das sind mittlerweile rund 20 Jahre, sprich mein halbes Leben. Zuerst sechs Jahre in Grabs, danach ebenfalls sechs Jahre in Gams und nun seit ein paar Jahren wieder in Grabs. Mein Job –ich bin gelernter Elektriker– brachte mich ins Tal. Aufgewachsen bin ich im Toggenburg, in Alt St. Johann. Immer, wenn ich meine Familie und Verwandten in Toggenburg besuche, überkommt mich eine Sehnsucht. Es ist schon schön da, zum Wandern und für den Wintersport. Doch hier im Tal ist es doch «gad e so schöö, nöd?»

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Ich bin selbst Musikant und Tambour. Mein Stammverein ist der Tambourenverein Buchs. Ausserdem bin ich Mitglied bei der Dorfmusig Grabs und der Hilti Musik. «Last but not least», leite ich die Jungmusik Gams. Diese Aufgabe bereitet mir auch sehr viel Freude. Sie sehen, ich habe musikalisch immer viel um die Ohren und es nimmt neben meiner Arbeit einen sehr grossen Teil meines Lebens ein. Aber das ist gut so.

Haben Sie einen Notenschlüssel tätowiert?

Nein, das nicht. Aber ein kleiner Gecko ziert meine Wade. Möchten Sie ihn sehen? Eigentlich wollte ich schon immer ein Tattoo, es hat sich aber nie ergeben. Den Gecko liess ich mir schliesslich ziemlich spontan auf meiner dreimonatigen Australienreise stechen –und bereue es bis heute nicht.

Sind weitere Tattoos in Planung?

Grundsätzlich hätte ich sehr gerne ein zweites Tattoo. Ich möchte mir eine Tarantel oben am Füdlibacken stechen lassen. Und zwar so, dass es im Sommer aussieht, als ob sie direkt aus meiner Badehose den Rücken hinauf krabbelt. Grüüsig, gell? Da ich aber bei meinem ersten Tattoo fast in die Hose gemacht habe vor Schmerz, schiebe ich das verrückte Tarantel-Tattoo immer vor mir her.

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