Das Schulhaus Rans soll für 1,79 Millionen saniert werden

SEVELEN. Altehrwürdig und schmuck thront das Schulhaus Rans an etwas erhöhter Lage am Hang. Seit 1918 werden hier die Ranser und Oberräfiser Kinder beschult.

Heini Schwendener
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SEVELEN. Altehrwürdig und schmuck thront das Schulhaus Rans an etwas erhöhter Lage am Hang. Seit 1918 werden hier die Ranser und Oberräfiser Kinder beschult. Schuelhüsli nennt die hiesige Bevölkerung ihr Schulhaus liebevoll – angesichts der bloss drei Klassenzimmer ist dieser Diminutiv gerechtfertigt. Dass dieses Schuelhüsli bis heute weitgehend seinen Charme vergangener Zeiten bewahrt hat, liegt auch daran, dass es in seinen bald 100 Jahren nie umfassend renoviert wurde. Doch nun steht unumstösslich eine Sanierung an. Allerdings eine moderate. Eine, die den Charme erhalten und das äussere Erscheinungsbild weitestgehend unverändert belassen wird. Handlungsbedarf besteht nämlich vor allem aus energietechnischer Sicht. Aber auch Überlegungen der Sicherheit spielen eine wichtige Rolle.

An der Budgetversammlung

Schul- und Gemeinderat haben das Sanierungsvorhaben am Dienstagabend der interessierten Bevölkerung vorgestellt. 1,79 Millionen Franken wird das Projekt kosten. Abgestimmt wird über das Vorhaben anlässlich der Budgetversammlung vom 24. November. Es wird ein Gutachten mit Antrag erarbeitet.

Vor dem Entscheid, das Schulhaus zu sanieren, wurden schon früh mögliche Alternativen geprüft. Die Möglichkeit einer gemeindeübergreifenden Lösung mit einem Neubaus in Buchs für die beiden Dorfteile Räfis und Rans scheiterte am unterschiedlichen Planungsstand. Buchs hatte dringenden Handlungsbedarf, am vergangenen Wochenende hiess das Stimmvolk die Ausbaupläne in Räfis gut.

Wirtschaftlich und pädagogisch

Die Auflösung der Schule in Rans und deren Integration ins Gadretsch als weitere Option fiel aus Kostengründen aus dem Rennen. So betonte am Infoanlass Schulratspräsidentin Esther Hagmann stellvertretend für die beiden Behörden: «Die Sanierung in Rans ist sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus pädagogischen Überlegungen die beste Variante.» ? DIE DRITTE