Das Knie-Denkmal hat seinen richtigen Platz gefunden

BUCHS. Ein Zirkus ist ständig auf Wanderschaft. Insofern war auch das Knie-Denkmal in Buchs eine veritable Zirkus-Skulptur. Denn seit sie 1997 zum Gedenken an Margrit Knie-Lippuner vor deren Elternhaus im Zentrum von Buchs feierlich enthüllt worden war, ging sie schon zweimal auf Wanderschaft.

Heini Schwendener
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Stadtpräsident Daniel Gut (links) und Fredy Knie jun. bei der Einweihung des Knie-Denkmals beim Buchser Marktplatz. (Bild: Heini Schwendener)

Stadtpräsident Daniel Gut (links) und Fredy Knie jun. bei der Einweihung des Knie-Denkmals beim Buchser Marktplatz. (Bild: Heini Schwendener)

BUCHS. Ein Zirkus ist ständig auf Wanderschaft. Insofern war auch das Knie-Denkmal in Buchs eine veritable Zirkus-Skulptur. Denn seit sie 1997 zum Gedenken an Margrit Knie-Lippuner vor deren Elternhaus im Zentrum von Buchs feierlich enthüllt worden war, ging sie schon zweimal auf Wanderschaft. Doch nun scheint sie ihren definitiven Standort gefunden zu haben: im kleinen Pärkli auf dem Marktplatz. «Ziemlich genau da, wo jeweils der Wohnwagen meiner Grossmutter Margrit seinen Standplatz hatte, wenn wir in ihrer Heimatgemeinde Buchs gastierten», sagte Fredy Knie jun. gestern mittag. Im Beisein der Stadtbehörden wurde die Skulptur an ihrem neuen Standort eingeweiht.

Die in Buchs aufgewachsene Margrit Knie-Lippuner – sie lebte von 1897 bis 1974 – war einst Chefin des Circus Knie. Der Buchser Chronist und Journalist Hansruedi Rohrer hatte die Versetzung des Denkmals angeregt, da es am bisherigen Standort etwas verloren wirkte. In der kleinen Grünfläche auf dem Marktplatz kommt es nun gut zur Geltung. Die Tafel mit der Inschrift wurde angepasst.

Der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut sagte gestern mittag: «Nun hat das Denkmal einen würdigen Platz gefunden, mit einem direkten Bezug zum Circus Knie. Mit ihm fühlt sich Buchs seit sehr langer Zeit sehr eng verbunden.» • LOKAL 5