Das höchste Wanderungssaldo

Die Statistik der regionalen Unterscheide zwischen den Regionen der Neuen Regionalpolitik (NRP) listet im Kapitel «Demographische Entwicklung» auch die Kennzahlen zur innerschweizerischen und zur internationalen Wanderungsbilanz auf.

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Die Statistik der regionalen Unterscheide zwischen den Regionen der Neuen Regionalpolitik (NRP) listet im Kapitel «Demographische Entwicklung» auch die Kennzahlen zur innerschweizerischen und zur internationalen Wanderungsbilanz auf.

Die Region Sarganserland-Werdenberg weist für das Jahr 2013 eine ausgewogene innerschweizerische Wanderungsbilanz aus. Die Zu- und die Wegzüge hielten sich also die Waage. Die Regionen Zürichsee-Linth, Wil und St. Galler Rheintal wiesen einen positiven Binnenwanderungssaldo auf. Im Toggenburg und in der Region St. Gallen war der Saldo negativ.

Der internationale Wanderungssaldo berechnet sich aus den Zuzügen aus dem Ausland minus den Wegzügen ins Ausland bei den Personen der ständigen Wohnbevölkerung. Der Wanderungsgewinn in dieser Sparte lag im Sarganserland-Werdenberg im Jahr 2014 mit plus 12 Personen je 1000 Einwohner an der Spitze aller NRP-Regionen. Er war mindestens doppelt so hoch wie in den Regionen Zürichsee-Linth und Toggenburg. In allen sechs NRP-Regionen war ab 1998 tendenziell ein Anstieg des internationalen Wanderungssaldos zu verzeichnen. Seit 2002 liegt die Region Sarganserland-Werdenberg dabei immer an der Spitze. So erstaunt es auch nicht, dass in der Gesamtwanderungsbilanz – sie kumuliert den innerschweizerischen und den internationalen Wanderungssaldo – die Region Sarganserland-Werdenberg den Spitzenplatz belegt. Fünf der sechs NRP-Regionen des Kantons St. Gallen weisen seit dem Jahrtausendwechsel fast durchgängig positive Wanderungssaldi auf. Die Ausnahme bildet die Region Toggenburg. (she)

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