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Das Figurentheater schafft «Freunde fürs Leben»

Gams Am Sonntagmorgen führte Margrit Proske ein Figurentheater für Kinder in der Alten Mühle im Gams auf. Sobald es im Saal der alten Mühle Gams dunkel wurde, erklang stimmungsvolle Musik und über der Bühne, ging eine grosse goldene Sonne auf und der Tag begann.
Mengia Albertin
Die Tiere geniessen zu Beginn des Stücks das Wasserloch – Margrit Proske macht die Figuren mit Stimme und Bewegung lebendig. (Bild: Mengia Albertin)

Die Tiere geniessen zu Beginn des Stücks das Wasserloch – Margrit Proske macht die Figuren mit Stimme und Bewegung lebendig. (Bild: Mengia Albertin)

Gams Am Sonntagmorgen führte Margrit Proske ein Figurentheater für Kinder in der Alten Mühle im Gams auf. Sobald es im Saal der alten Mühle Gams dunkel wurde, erklang stimmungsvolle Musik und über der Bühne, ging eine grosse goldene Sonne auf und der Tag begann. Schon bald zeigten sich die ersten Tiere der Savanne, Giraffen und ein Nilpferd, und genossen das plätschernde Wasser und die heisse Sonne. Doch der Tag sollte nicht wie jeder andere enden.

Eine Spielerin mit grosser Hingabe und Leidenschaft

Margrit Proske ist leidenschaftliche Inhaberin, Künstlerin wie auch Gründerin des Ein-Frau-Unternehmens Chora-Theaters. Das Figurentheater führt Stücke für Kinder aber auch für Erwachsene, in der ganzen Schweiz und in Deutschland auf und gestaltet ebenfalls Theaterprojekte mit Kindern. In der Region hatte Proske bereits Auftritte mit Projekten wie «Auch Eisbären können frieren» oder «Der Magier – Szenen einer Wandlung.» Proske hat in Bochum eine Ausbildung am Figurentheater-Kolleg gemacht und promovierte in Theaterwissenschaften. Seit nun schon über vierzehn Jahren feiert ihr Chora-Theater Erfolge im deutschsprachigen Raum.

Beim Figurentheater wird mit den Utensilien auf der Bühne spielerisch und interaktiv gearbeitet. Dies erfordert Hingabe und wie es scheint, auch den Mut zu überraschenden Ideen. Die Kinder waren von der Magie des Stücks gepackt und auch die erwachsenen Zuschauer verfolgten das Schauspiel konzentriert. Diese Form des Theaters berührt bestimmt nicht jedermann, doch es beeindruckt, wie die Künstlerin den eigentlich starren und vorgefertigten Figuren geschickt Leben einhaucht. Die Gazelle flitzt flink umher, der geschmeidige Gepard schleicht sich an, der herrische Löwe verteidigt sein Revier, das gemütliche Nilpferd planscht in seinem Wasserloch und die Giraffe stolziert ab und zu ins Bild.

Eine Reise für einen guten Freund

Alle waren sie mit von der Partie und suchten im aufgeführten Stück ein Wasserloch für ihren Freund, das Nilpferd. Denn diesem war sein Wasserloch abhanden gekommen, welches es so dringend brauchte. Die tierischen Freunde unternahmen eine lange Reise und landeten schliesslich bei mächtigen Elefanten, die ihnen behilflich waren. Die Reise war beendet und ihr Freund, das Nilpferd gerettet. Nach diesem Erlebnis konnten Giraffe, Gepard, Zebra und Löwe in Zukunft freundschaftlich zusammen zum Wasserloch kommen. Nach dem Stück starteten Gäste und Künstlerin mit einem Apéro in der Alten Mühle in den sonnigen Sonntagnachmittag.

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