«Das Beste draus machen»

Auf den neuen Trainer der ersten Mannschaft vom FC Sevelen, Fabio Pettineo, kommt einiges an neuer Arbeit dazu. Nicht genug: Er muss sich, wie sein Team auch, an eine neue Regelung für die 3.-Liga-Meisterschaft gewöhnen.

Robert Kucera
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Kein Fan der neuen Ein-/Auswechslungs-Regel für die 3. Liga: Sevelens Neo-Trainer Fabio Pettineo. (Archivbild: Robert Kucera)

Kein Fan der neuen Ein-/Auswechslungs-Regel für die 3. Liga: Sevelens Neo-Trainer Fabio Pettineo. (Archivbild: Robert Kucera)

FUSSBALL. In der 3.-Liga-Meisterschaft bricht auf die Saison 2016/17 hin ein neues Zeitalter an. Die neue Regelung, dass man nun so viele Spieler, wie man will, ein- und auswechseln darf, löst aber mehr Kopfschütteln als anerkennendes Kopfnicken aus.

«Spiel wird träge»

Sevelens neuer Trainer, Fabio Pettineo, erinnert sich noch gut an seinen ersten Gedanken, als er von der Neuerung hörte: «Nein. Warum das?» Pettineo sieht wenig Sinn darin: «Ich bin nicht dafür, weil es dem Fussball nichts bringt. Das Spiel wird träge, und wenn man zurück- liegt, kann es sehr mühsam werden.» Besonders gegen Meisterschaftsende, wenn um jeden Punkt gekämpft wird, befürchtet er für die Schlussminuten einer Partie schlimmste Auswüchse, «wenn jede Minute eine Auswechslung stattfindet». Er hofft auf die Fairness aller Trainer und Mannschaften. «Wir müssen das Beste draus machen.»

«Spiel wird verfälscht»

Das letzte Werdenberger Team, das von der neuen Regelung nicht betroffen ist, ist der FC Buchs. Der Trainer des Zweitligsten, Francesco Clemente, ist froh darüber. «So wird das Spiel verfälscht», findet er klare Worte. Zu viele Wechsel, besonders gegen Ende der Partie, hemmen seiner Meinung nach auch den Spielfluss und seien ein klarer Vorteil für jene Mannschaft, die in Führung läge. «Ich hoffe, dass es nie für die 2. Liga kommt.»