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Das Angebot der Spitalregion wird nicht geringer

Region Als Reaktion auf die Berichterstattung zu den Auswirkungen der neuen Spitalliste (der W&O berichtete) des Kantons St. Gallen auf den Leistungsauftrag der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (SR RWS), nimmt diese Stellung. Die Streichung von drei Leistungsangeboten von der Spitalliste könnte den Eindruck erwecken, dass der Leistungsauftrag der SR RWS in wesentlichen Bereichen der Urologie und der Gynäkologie beschnitten wird. Dies sei aber nicht der Fall, heisst es in einer Medienmitteilung. In beiden ­Disziplinen weise man konstant hohe Frequenzen auf, und grundsätzlich bleibt der neu formulierte Leistungsauftrag in diesen Disziplinen an allen Standorten auch weiterhin unverändert. Die in der Spitalliste angeführten Einschränkungen bezüglich gynäko-onkologische Operationen im Bereich Vulva/Vagina und Gebärmutterhals würden lediglich grosse erweiterte Karzinom-Operationen in diesen Bereichen betreffen, die schon bisher nicht (Gebärmutterhals) oder nur ganz selten und vereinzelt (Vulva) in der SR RWS durchgeführt worden sind. Die Urologen der Region haben sich schon seit dem Frühjahr 2012 entschieden, Patienten mit Prostatakarzinomen an das Kantonsspital St. Gallen zu überweisen, da dort mit einem Da-Vinci-Operationssystem operiert wird.

Zudem besteht seit dem Jahr 2016 eine Kooperation zwischen der Urologie des Kantonsspitals und der Spiralregion RWS, dank derer die hiesigen Urologen Betroffene mit Nierentumoren am Kantonsspital St. Gallen selber operieren können. Es mache für die Urologen und die betroffenen Patientinnen und Patienten Sinn, dass diese insgesamt seltenen Operationen an einem grösseren Zentrum gemeinsam versorgt werden. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Spitalregion den Entscheid des Gesundheits­departements.

Bevölkerung nachhaltig versorgen

Zu betonen sei weiter, dass die Spitalregion RWS neu die Möglichkeit erhalte, den Bereich Wirbelsäulenchirurgie für die Bevölkerung der Wahlkreise Rheintal, Werdenberg und Sarganserland wohnortsnah anzubieten sowie ausgewählte Patientinnen und Patienten der Augenheilkunde neu auch stationär zu behandeln. Man gibt sich deshalb überzeugt, mit dem bis Ende 2022 gültigen Leistungsauftrag für eine nachhaltige Sicherstellung der Spitalversorgung der Bevölkerung der Wahlkreise Rheintal, Werdenberg und Sarganserland in bester Weise gerüstet zu sein. (wo)

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