Dargebotene Hand ruft die Bevölkerung auf

REGION. Mit dem Jahresbeginn fühlen manche Menschen Leere und Sinnlosigkeit. Da sind auch Suizidgedanken oft nicht weit, hält die Organisation Dargebotene Hand in einer Medienmitteilung fest.

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Informationstafel der Organisation Dargebotene Hand. (Bild: pd)

Informationstafel der Organisation Dargebotene Hand. (Bild: pd)

REGION. Mit dem Jahresbeginn fühlen manche Menschen Leere und Sinnlosigkeit. Da sind auch Suizidgedanken oft nicht weit, hält die Organisation Dargebotene Hand in einer Medienmitteilung fest. Umso wichtiger seien die «Stopp – Tel143»-Schilder oder -Kleber, die an hohen Brücken und gefährlichen Standorten angebracht sind und darauf hinweisen, dass es anonyme Unterstützung gibt. Die Schilder werden jedoch durch die Witterung in Mitleidenschaft gezogen.

Meldung machen

Aufgrund des grossen Einzugsgebiets von Tel. 143 Ostschweiz ist es unmöglich, alle Standorte mit «Stopp – Tel143»-Schildern oder -Klebern im Auge zu behalten. Tel. 143 ruft die Bevölkerung deshalb auf, Hinweise zu beschädigten Schildern und Klebern zu machen, damit Tel. 143 den Ersatz gemeinsam mit Gemeinden und Kantonen organisieren kann. Rückmeldungen können per E-Mail auf ostschweiz@143.ch gemacht werden oder telefonisch an die Geschäftsstelle gemeldet werden (071 223 14 15). Das Angebot möchte darauf sensibilisieren, dass für viele Menschen nicht nur die Festtage, sondern auch die Wochen danach schwierig sein können. Suizide passieren in den meisten Fällen relativ spontan und sind nicht, wie häufig angenommen, Bilanzsuizide, die von langer Hand geplant waren. (wo)