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Dank Synergien möglich

Dank einem grosszügigen Beitrag kann das Hospiz Werdenberg im Dezember operativ den Betrieb aufnehmen.
Thomas Schwizer

Die Bauarbeiten für die Umnutzung des zweiten Obergeschosses des Hauses B im Pflegeheim Werdenberg (Pflege im Werdenberg) laufen planmässig. Hier wird im Dezember die erste Hospizstation im Kanton St. Gallen eröffnet. Sie wird losgelöst vom klassischen Pflegebetrieb der Alterspflege sein und richtet sich an Menschen mit unheilbaren Krankheiten, welche die letzte Lebensphase in einem wohnortnahen, stationären Umfeld verbringen müssen oder wollen. Die Hospizstation entspricht dem Palliativkonzept des Kantons.

Das Hospiz bietet eine Wohngruppe mit fünf Einzelzimmern mit Nasszellen und Zugang zur Dachterrasse, ein Stationszimmer und einen Begegnungsraum. Mathias Engler, Geschäftsleiter von Pflege im Werdenberg und Hospiz im Werdenberg, unterstreicht gegenüber dem W&O die guten Voraussetzungen für die Realisierung des Hospiz.

Räumlich und betrieblich Synergien nutzen

Räumlich und dank betrieblicher Synergien mit dem Pflegeheim finde man in Grabs eine geeignete Situation vor. Die Delegierten des Zweckverbandes Pflegeheim Werdenberg, der von den Gemeinden der Region getragen wird, haben einen Kredit von 480 000 Franken für die Realisierung des Hospiz genehmigt.

Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St. Gallen unterstützt die Realisierung mit 40 000 Franken, wie sie gestern bekannt gegeben hat. Der Betrag sei «mit der Auflage verbunden, dass die kantonale Zulassung als spezialisierte Einrichtung für Palliativpflege vorliegt und somit das Hospiz als sozialmedizinische Institution mit erweitertem Palliativpflege-Auftrag betrieben wird», teilt sie mit. Sie betont, dass hier die Symptomkontrolle und Begleitung von schwer kranken Menschen und ihnen nahe stehenden Bezugspersonen im Vordergrund stehen, um für die Betroffenen eine höchstmögliche Lebensqualität zu erreichen. Es werde Raum gegeben, um in Würde und Geborgenheit Abschied zu nehmen.

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