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Dank für gemeinnütziges Engagement

«Diese Aktivitäten machen unsere Gemeinde vielfältig und lebendig»: So würdigte die Vorsteherin des Ressorts Soziales, Gemeinderätin Vreni Kruse, die Freiwilligenarbeit der vielen Personen und Vereine. Diese komme anderen Menschen, der Natur und Umwelt, kulturellen und sportlichen Anlässen oder der Förderung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen zugute. Mit der Verleihung des Prix Benevol würdige und verdanke die Gemeinde Wartau dieses Engagement aller, die sich in verschiedensten Bereichen und oft ganz im Stillen für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Diese wertvolle Arbeit sei innovativ und nachhaltig, sagte sie. Der Preis, den sie an der Neujahrsbegrüssung überreichte, könne stellvertretend jeweils nur ein Verein oder eine Organisation in der Gemeinde gewinnen.

Der Prix Benevol 2017 geht an den Verein Pro Gonzenbergwerk, der seit 1983 Führungen im stillgelegten Eisenbergwerk organisiert. Alle Vereinsmitglieder sind aktive Stollenführer, und sie stellen den Unterhalt der Anlagen und Einrichtungen sicher. Vereinspräsident Toni Geel, der den Preis zusammen mit Daniel Lohner und Ruedi Frick entgegennahm, sagte zu ihr, dass er schon immer vom Bergwerk «angefressen» gewesen sei. Es sei für ihn und die anderen Stollenführer immer faszinierend, wie jeweils das Interesse und die Begeisterung der Teilnehmenden an den Führungen – sie dauern zwischen zwei Stunden und zwei Tagen – geweckt werden könne.

Der grosse Teil des Stollensystems im Bergwerk liegt auf Wartauer Gebiet. Bei der Gründung des Vereins Pro Gonzenbergwerk seien auch mehrere Wartauer massgeblich beteiligt gewesen, sagte Toni Geel, der sich für die Anerkennung der Arbeit dieses Vereins bedankte. Seit der Gründung hätten die ehrenamtlichen Stollenführer, aktuell sind es 28, an gut 14000 Führungen über 360000 Besucher durchs ehemalige Bergwerk geführt. Neben rund 30 Führungen pro Jahr würden die Stollenführer auch Fronarbeit für den Unterhalt leisten. (ts)

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