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CURLING: «Holländer» holten die Kanne

Das Team «Willemstad Curaçao» gewann am Wochenende die von 16 Mannschaften bestrittene Churfirsten-Kanne 2018 auf überzeugende Weise
Das Siegerteam «Willemstad Curaçao» mit (von links) Thomas Bigger, Michael Strickler, Simon Anderhalden und Stefan Strickler. In der Mitte Turnierleiter Stefan Litscher. (Bild: PD)

Das Siegerteam «Willemstad Curaçao» mit (von links) Thomas Bigger, Michael Strickler, Simon Anderhalden und Stefan Strickler. In der Mitte Turnierleiter Stefan Litscher. (Bild: PD)

Das Team «Willemstad Curaçao» setzte sich den Ex-Wildhauser Junioren Michael Strickler (Skip), Thomas Bigger, Simon Anderhalden und Stefan Strickler zusammen. Unter den holländischen Pseudonymen Claas de Harder, Edt van de Straat, Wim van Verdonk und Raymar Cleofa entschieden sie als einziges Team alle vier Partien vom Samstag und Sonntag für sich. In der Finalrunde setzten sie sich gegen das Team Limmattal durch, das mit Annelies Schnider, Anke Maurer (Skip), Theres Widmer und Salome Lips angetreten war. Zu den Favoriten hatte auch Wildhaus Inter als Vorjahressieger gezählt. Die Mannschaft um Skip Albert Widmer fiel schon im ersten Spiel mit einer deutlichen 4:9 Niederlage gegen Willemstad aus der Entscheidung.

Finalspiel nach fünf Ends entschieden

Das Spiel um den Turniersieg war eine recht einseitige Angelegenheit, obwohl Willemstad wegen akuter Bandscheibenproblemen ihres Skips Michael Strickler nur zu dritt antreten konnte. Schon in den ersten beiden Umgängen stahlen die «Holländer» je einen Stein und zwangen im dritten Limmattal auf 1:2 zu verkürzen. Nach einem absichtlichen Nullerend nutzten sie im fünften das Recht des letzten Steines mit einem Viererhaus zur 6:1 Führung. Die entmutigten Limmattalerinnen fanden nicht mehr zu ihrem Spiel; drei weitere «gestohlene» Punkte waren die Folge, das Match entschieden, Willemstad siegte mit 9: 3 Steinen.

Die Churfirsten-Kanne wird nach dem System Amrein gespielt. Bei Punktgleichheit entscheiden die erzielten Steine über die Platzierung. Dadurch können sich in der letzten Runde hinter dem Sieger recht grosse Veränderungen ergeben. So fiel Finalgegner Limmattal auf den vierten Rang zurück, während sich St. Gallen-Sitter (Skip Pascal Junker) nach einer Niederlage in der zweiten Runde gegen den Curlingclub Wetzikon 666 (Thomas Brunner) auf den zweiten und Küsnacht 1 (Daniel Brassel) auf den dritten Rang vorarbeiteten. Vorjahressieger Wildhaus Inter belegte schliesslich als bestes einheimisches Team den neunten Platz. (pd)

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