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Cristo überblickt nun das Rheintal

Gestern fand die elf Meter hohe Cristo-Statue ihren neuen Bestimmungsort. Die Kopie des brasilianischen Cristo Redentor flog per Helikopter zum Hotel Schloss Wartenstein.
Die elf Meter hohe Replik der Statue des Cristo Redentor von Rio de Janeiro fliegt per Kamov-Helikopter zum neuen Standort nahe der Ruine Wartenstein in Pfäfers. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Die elf Meter hohe Replik der Statue des Cristo Redentor von Rio de Janeiro fliegt per Kamov-Helikopter zum neuen Standort nahe der Ruine Wartenstein in Pfäfers. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Gegen 11.30 Uhr löste sich die Cristo-Statue am Guschakopf aus ihrer Verankerung. Diese fixierte die elf Meter hohe Replik des weltweit bekannten Cristo Redentor von Rio de Janeiro seit dem April 2015 auf dem felsigen Untergrund. Als Leuchtturm der 6. Bad RagARTz war sie eines der meistdiskutierten Kunstwerke der Freiluftskulpturen-Ausstellung, die im Vorjahr gegen 500 000 Besucher in den Kurort führte. Nachdem sich die Ortsgemeinde Bad Ragaz, ohne eine Alternative zu bieten, gegen einen Verbleib der Statue ausgesprochen hat, wurde von Daniel Grünenfelder, Geschäftsführer der Tamina Therme Bad Ragaz, eine Lösung vorgeschlagen, die auf breite Zustimmung stiess: ein Grundstück nahe der Burgruine Wartenstein.

«Ein Geschenk für den Augen-Blick»

Rolf und Esther Hohmeister freuen sich über den neuen Standort: «Cristo ist ein Geschenk für den Augen-Blick. Ein Geschenk an die Region und seine Menschen. Es ist ein Zeichen von geistiger Stärke und innerer Sicherheit, wenn man der Zuwendung zum Neuen die Tradition nicht opfert. Cristo und die Bad RagARTz beweisen, dass die Menschen ein elementares Bedürfnis, eine Sehnsucht nach Schönheit und Harmonie haben. Gott hat zwar die Welt erschaffen – Kunst und Künstler helfen mit, sie zu gestalten», so die Organisatoren der Triennale.

Eine Einsprache hat den Prozess massiv verlängert. Dank einem Gespräch zwischen Peter P. Tschirky, CEO des Grand Resort Bad Ragaz, dem Gemeindepräsidenten von Pfäfers und der entsprechenden Person wurde die Einsprache zurückgezogen und eine befristete Baubewilligung erteilt. «So wertet die Statue den geschichtsträchtigen Standort am Eingang zum Taminatal weiter auf», weiss Anja Remmert. Gemeinsam mit Partner Reto Hofmann leitet sie das zum Jahresbeginn von der Grand Resort Bad Ragaz AG gekaufte Drei-Sterne-Hotel Schloss Wartenstein. Von hier kann die Cristo-Statue den höchst gelegenen Rebberg der Ostschweiz, die bekannte alte römische Handelsstrasse «Porta Romana» und die Burgruine Wartenstein sowie das Rheintal überblicken und Besucher am Weg zum Kloster Pfäfers begrüssen.

Auch für Gehbehinderte erreichbar

«Wir freuen uns, dass wir die Statue bei uns der Öffentlichkeit zugänglich machen können», so Peter P. Tschirky. Im Gegensatz zum vormaligen Standort kann die Cristo-Statue im Garten des Hotels nun auch von Personen besucht werden, die auf ein Auto, Gehhilfen oder auch einen Rollstuhl angewiesen sind. In Tuchfühlung mit den vielen jahrhundertealten Sehenswürdigkeiten ist die Strahlkraft der vergleichsweise jungen Statue eine andere, als noch als Teil der Skulpturenausstellung: «Die Statue empfängt Reisende mit offenen Armen und wacht schützend über Bad Ragaz und das Rheintal – könnte es einen schöneren Symbolcharakter unserer Ferienregion geben?», interpretieren die Gastgeber auf Wartenstein ihre neue Attraktion. (pd)

Die Statue kann bis 6. November besichtigt werden – ab 7. November sind Hotel Schloss Wartenstein und der Zugang zur Statue bis inkl. 29. November geschlossen. Anschliessend sind Besichtigungen witterungsabhängig wieder möglich.

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