Coop spendet 12 000 Franken für «Wiitsicht»-Sonnendach

TRÜBBACH. Der Coop-Regionalrat Ostschweiz unterstützt jedes Jahr soziale Institutionen. Heuer geht eine Spende in der Höhe von 12 000 Franken an die Pflegewohngruppe «Zentrum Wiitsicht». Das Geld wurde für die Beschaffung eines neuen Sonnenschutzes verwendet, heisst es in einer Medienmitteilung.

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Grosszügige Spende: Herbert und Margrit Raimann freuen sich mit Coop-Regionalrat Fridolin Eberle (von links) über das elektrische Sonnendach. (Bild: Michael Zanghellini)

Grosszügige Spende: Herbert und Margrit Raimann freuen sich mit Coop-Regionalrat Fridolin Eberle (von links) über das elektrische Sonnendach. (Bild: Michael Zanghellini)

TRÜBBACH. Der Coop-Regionalrat Ostschweiz unterstützt jedes Jahr soziale Institutionen. Heuer geht eine Spende in der Höhe von 12 000 Franken an die Pflegewohngruppe «Zentrum Wiitsicht». Das Geld wurde für die Beschaffung eines neuen Sonnenschutzes verwendet, heisst es in einer Medienmitteilung.

Enormer Einsatz

Die Pflegewohngruppe des «Zentrums Wiitsicht» in Trübbach bietet Menschen mit Demenz seit September 2014 eine Wohnmöglichkeit in einer familiären und freundlichen Atmosphäre. Initiiert wurde das Projekt von Margrit und Herbert Raimann. «Nach dem grossen Erfolg unserer Tagesstätte und der Beratungsstelle für Fragen zum Thema Demenz in Grabs erachten wir das Wohnheim als logische Erweiterung und Ergänzung des bestehenden Angebots», begründet Margrit Raimann dessen Aufbau. Die Betreuung und Pflege von Personen mit Demenz stelle für Angehörige eine enorme Herausforderung und Belastung dar. «In Einzelfällen ist es daher sinnvoll, wenn die betroffenen Menschen permanent in einem betreuten Rahmen leben und wohnen können», so die ausgebildete Sozialarbeiterin und Gerontologin. Die Angehörigen seien natürlich weiterhin sehr wichtige Bezugspersonen und regelmässige Besuche deshalb erwünscht.

Moderner und sicherer

Beeindruckt von der Herzlichkeit und der Professionalität des ganzen Teams ist auch Coop-Regionalrat Fridolin Eberle: «Man spürt, dass sich die Bewohner wohl und geborgen fühlen – Menschlichkeit, aber auch die Sicherheit der Bewohner haben einen sehr hohen Stellenwert». Bezüglich Sicherheit haben die Raimanns beim Umbau des Hauses auf viele kleine Details geachtet. So sind die Türen zum Beispiel so eingestellt, dass man von draussen immer zurück ins Haus kommt, das Haus aber nur mit einer speziellen Karte verlassen kann. «Wir stellen so sicher, dass die demenzkranken Bewohner das Haus nicht unbemerkt verlassen und sich verlaufen oder verletzen können», so Raimann.

Sicherheit ist auch ein wichtiger Aspekt beim neuen Sonnendach, das der Coop-Regionalrat finanziert hat: «Der stärkste Rheintaler ist bekanntlich der Föhn», holt Raimann etwas aus. «Bisher standen im Garten lediglich Sonnenschirme. Diese drohten regelmässig, vom starken Wind weggeblasen zu werden», heisst es in der Medienmitteilung weiter. (pd)

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