Contini soll den Abstieg verhindern

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St. Gallen Die Clubführung des FC St. Gallen verliert in der wirtschaftlichen und sportlichen Not den Glauben an Trainer Joe Zinnbauer. Und wirft den Rettungs­anker. Dass mit Trainer Joe Zinnbauer auch sein Assistent Daniel Tarone freigestellt wurde, überraschte nicht. Den Neuanfang hatte man erwartet, vor allem nach der jüngsten und erneuten sportlichen Misere der Mannschaft. Wirtschaftlich waren die Leistungen schlechte Vorboten für die kommende Meisterschaft, bereits jetzt drohten finanzielle Einbussen. Doch eher hatte man auf den ehemaligen Grasshoppers-Trainer Pierluigi Tami als Zinnbauers Nachfolger getippt. Nun aber soll den Ligaerhalt Giorgio Contini schaffen, der noch im März in Vaduz nach einigen mehr oder weniger erfolg­reichen Jahren den Job verloren hatte. Für den Ex-Stürmer des FC St. Gallen, der in der Saison 1999/2000 mit den Ostschweizern Meister geworden war, ist es eine Rückehr. Und die nächste Etappe auf seinem Weg, der die Karriereleiter hinaufführen soll. Der 43-Jährige hinterliess bei seiner Präsentation einen guten Eindruck, sofort stellte er das Team in den Vordergrund. Dabei gelte es, das «Wir-Gefühl» wieder zu beleben – und den eigenen Stärken zu vertrauen. Ihn an der Seitenlinie unterstützen wird bis Saisonende Kristijan Djordjevic, St. Gallens U21-Coach. (cbr)34