«Connecting Art» zweier Künstlerinnen

Drucken
Teilen
Nadezhda Stupina (links) und Anna Shesterikova präsentieren ihre gemeinsame Ausstellung in der Galerie L33. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Nadezhda Stupina (links) und Anna Shesterikova präsentieren ihre gemeinsame Ausstellung in der Galerie L33. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Werdenberg An einer gemein­samen Ausstellung zeigen Nadezhda Stupina und Anna Shesterikova noch bis Samstag, 8. Juli, einige ihrer Bildwerke in der ­Galerie L33.

Die Ausstellung ist nur von kurzer Dauer und die Vernissage dazu fand am Dienstagabend in der Galerie an der Staatsstrasse 3 statt. Nadezhda Stupina kommt aus Norwegen und hat dazu mit dem Auto ihre Bilder mitgebracht. Sie studierte zusammen mit der Buchserin Anna Shesterikova in der Staatlichen Moskauer Textiluniversität an der Fakultät für angewandte Kunst. Die beiden haben sich seit 1993, seit dem Abschluss, nicht mehr gesehen. Nadezhda – was Nadja heisst – Stupina stellt ihre Bilder zum ersten Mal in der Schweiz aus. Ansonsten feierten ihre Ausstellungen international grosse Erfolge. Damit haben sich ihre Werke bereits ihren Platz in der Kunstwelt erobert.

Und nun hier: Zu den grossflächigen Bildern – kräftig und mosaikartig gemalt – werden noch ein paar im Werdenberg komponierte dazukommen, ganz im Plein-Air-Stil. Die Farbigkeit kleiner Häuser, die Spiegelungen in der Stille der Seen oder die Labyrinthe aus städtischen Haus­dächern sind ansonsten einige märchenhafte Motive in den Ölbildern von Nadezhda Stupina.

Die Buchserin Anna Shesterikova führte schon viele internationale Ausstellungen durch. Ihre Werke zeichnen sich durch die Weichheit der Formen und harmonischen Kompositionen aus. Sie liebt das Experiment, und sie sucht nach neuen kreativen Ausdrucksformen. Zur Plein-Air-Malerei sagt sie: «Was für eine Freude ist es, an der frischen Luft zu malen! Heute haben wir zum Beispiel bereits ein Motiv am Werdenbergersee eingefangen.» Am Samstag, 8. Juli, laden die beiden Künstlerinnen zur Finissage in die Galerie L33 ein. Wer weiss, vielleicht sind dann sogar einige neue Werdenberger Plein-Air-Malereien zu sehen. (H.R.R.)