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«Circus war immer ein Traum…»

Der 32jährige Mario Wüest aus Buchs hat sich im vergangenen Jahr als Mitarbeiter beim Circus Knie in Rapperswil beworben. Jetzt ist er dort in der Abteilung Werbemarkt angestellt und ist rundum zufrieden.
Hansruedi Rohrer
Hier fühlt er sich rundum wohl: Der Buchser Mario Wüest hat sich als Knie-Angestellter seinen Traum vom Zirkus erfüllt. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Hier fühlt er sich rundum wohl: Der Buchser Mario Wüest hat sich als Knie-Angestellter seinen Traum vom Zirkus erfüllt. (Bild: Hansruedi Rohrer)

BUCHS/RAPPERSWIL. Für Mario Wüest, in Buchs aufgewachsen und nach der Schulzeit die Detailhandelslehre absolviert, war es in der Jugendzeit eine Selbstverständlichkeit, jeweils den Aufbau des Circus Knie in Buchs und die Vorstellung zu besuchen. Aber da war noch mehr. Im aufgeweckten Jungen reifte schon bald einmal ein Traum: Wenn ich da einmal arbeiten könnte? Aber es blieb halt ein Traum. Bis zum vergangenen Jahr. Nun hat Mario Wüest seinen Traumjob mit Arbeitsstätte in Rapperswil gefunden. «Für mich ist es eine riesengrosse Ehre, als Mitarbeiter ein Teil der Familie Knie zu sein», sagt er.

Circus-Geschichte

Ein Stück Circus-Knie-Geschichte begleitete Mario Wüest aber schon vom 5. bis zum 23. Lebensjahr. Er ist nämlich im Buchser Kantonalbankgebäude aufgewachsen, und unmittelbar daneben stand das Geburts- und Wohnhaus von Margrit Knie-Lippuner, der späteren grossen Circusfrau. In diesem Haus wohnte zuletzt Schuhmacher Werner Vetsch. «Mit Spannung verfolgte ich dort auch die Einweihung des Denkmals zu Ehren von Margrit Knie im Jahre 1997.» Und als Primarschüler sei es für ihn einer der Höhepunkte gewesen, bei den damals noch durchgeführten Elefanten-Apéros beim Jelmoli Buchs dabei zu sein, sagt Mario Wüest gerne.

Ein Kulturgut

Er erinnert sich auch, als in der dritten Klasse das Projekt-Thema «Circus» behandelt wurde. «Da durften wir sogar Circus-Knie-Angestellte fragen». Für Mario Wüest folgten einige Jahre Aufenthalt im Ausland. Heute spricht er sechs Sprachen, die er auch im Circus Knie anwenden kann. Er kennt den historischen Hintergrund des Circus Knie und seiner Verbindung zu Buchs. «Immer, wenn ich mit Freunden das Städtchen Werdenberg besichtige, ist es Pflicht, auch das Knie-Denkmal beim Marktplatz anzuschauen» sagt er und weist darauf hin, dass in seinem Rapperswiler Büro eine Foto des einstigen Buchser «Knie-Hauses» hängt. «Der Circus gehört eindeutig zum wertvollen Kulturgut.»

Grosse Ehre

Mario Wüest reist zwar in der Saison nicht mit, er ist aber an einigen Spielorten anzutreffen. In Buchs ist das natürlich klar, hat er hier doch seine Eltern und einen Kollegenkreis. «Für diese Kollegen ist es speziell, dass ich im Unternehmen Knie angestellt bin.» Wenn Mario Wüest dann mit den Eltern die Vorstellung in Buchs besucht, dann dürfen Vater und Mutter auch etwas stolz sein. Für ihn ist es eine Ehre.

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