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CHUR/BUCHS: Mit Langsamverkehrs-Brücke zur Auszeichnung

Als Vertreter der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur erhielt der Bündner Josias Mani für seine Arbeit «Langsamverkehrs-Brücke Rhein Buchs-Vaduz» den Preis «Best of Bachelor».

Kürzlich wurde zum fünften Mal der Preis «Best of Bachelor» vergeben. Im Vorfeld hatte die Jury annähernd 300 Bachelorarbeiten aus dem Studienbereich Bauingenieurwesen aller Schweizer Fachhochschulen geprüft und zwei Arbeiten pro Institution nominiert. Zehn Studierende erhielten schliesslich eine Auszeichnung.

Qualitativ hochstehender Entwurf

Von der HTW Chur wurde Josias Mani, im Herbst 2017 Absolvent des Bachelorstudiums Bauingenieurwesen, ausgezeichnet. Der Bündner hatte sich mit einer neuen Langsamverkehrs-Brücke über den Rhein zwischen Buchs und Vaduz befasst. Das Projekt aus dem Agglomerationsprogramm Werdenberg-Lichtenstein beinhaltet die Realisation einer neuen Rad- und Fussgängerbrücke über den Rhein. Die geplante Brücke überspannt rund 150 Meter und verbindet die zwei Rheindammwege miteinander. Dabei werden hohe Anforderungen an die Hochwassersicherheit gestellt. Neben der Entwurfsphase lag das Hauptaugenmerk der Bachelorarbeit von Mani in der Bemessung und Detailausarbeitung der aus fünf Varianten gewählten Fachwerkbrücke.

Persönliche Betreuung als Erfolgsrezept

In seiner Laudatio beschrieb Prof. Dr. Albin Kenel, Präsident der Fachschaft Bauingenieurwesen, die Arbeitsweise des erfolgreichen Bündner Diplomanden folgendermassen: «Leidenschaftlich arbeitet Josias Mani eine neue Brücke für Fussgänger und Velofahrer über den Alpenrhein aus. Für seinen Entwurf von fünf ansprechenden Varianten holt er sich Anregungen bei bereits bestehenden Brücken in der Gegend. Sein Variantenstudium, das er mit einer Sensitivitätsanalyse untermauert, führt ihn zur Ausarbeitung einer klassischen, robusten Konstruktion: Eine dreifeldrige Fachwerkbrücke soll Liechtenstein mit der Schweiz verbinden. Die umfangreiche Arbeit von Josias Mani ist übersichtlich strukturiert. Sein Vorgehen beim Brückenentwurf lässt sich gut nachvollziehen, und die saubere Darstellung der statischen Berechnungen, die sowohl von Hand als auch mit einem 2-D-Programm angestellt werden, kommen dem Leser entgegen. Sorgfältig ausgearbeitete Pläne und die angemessene Tiefe der Arbeit lassen das gute Niveau des Entwurfs erkennen.»

Der ausgezeichnete Student Josias Mani blickt zurück auf ein praxisorientiertes Bauingenieurstudium, in welchem alle Grundlagen des Bauwesens vermittelt wurden. «Durch die enorme Bandbreite der Ausbildung ist der berufliche Einstieg in sämtliche Tätigkeitsfelder im Hoch- und Tiefbau möglich», betonte er. (pd)

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