Chinas Touristen in die Schweiz holen

Reisen Der Schweizer Tourismus sollte sich vermehrt auf eine jüngere Generation von Reisenden aus China einstellen. Diese seien neugierig, kontaktfreudig und hätten gute Englisch-Kenntnisse, sagt Josef Mondl, Direktor des China Competence Center der Universität St. Gallen.

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Reisen Der Schweizer Tourismus sollte sich vermehrt auf eine jüngere Generation von Reisenden aus China einstellen. Diese seien neugierig, kontaktfreudig und hätten gute Englisch-Kenntnisse, sagt Josef Mondl, Direktor des China Competence Center der Universität St. Gallen. Diese Generation sei auch nicht mehr so sehr in Gruppen, sondern auf eigene Faust in Europa unterwegs. Die Schweiz müsse sich anstrengen, sie abzuholen, betont Mondl im Gespräch.

Frankreich und Paris als Höhepunkt

Das Gruppengeschäft mit chinesischen Touristen schwächelt indessen seit Jahresbeginn – in ganz Europa. Laut Mondl ist die Furcht vor Terroranschlägen wohl die wichtigste Ursache. Die Chinesen buchten Europa-Reisen, und für die meisten von ihnen gälten Frankreich und Paris als Höhepunkt.

Die Bilder der Terroranschläge in der französischen Hauptstadt liessen die Buchungen zurückgehen. «Das bekommen dann auch die andern Länder an der Gruppentourismus-Route zu spüren – also auch die Schweiz», sagt Josef Mondl, Direktor des China Competence Center der Universität St. Gallen. Längerfristig werde das Interesse von chinesischen Touristen an Europa allerdings dennoch gross bleiben. (red.) 27