CHEERLEADING: Erfolg für die Hummingbirds

Die Kolibris - so die Übersetzung des Vereins aus der Region Werdenberg, Sarganserland und Liechtenstein - erreichen an den Schweizer Meisterschaften mit dem Juniorenteam den zweiten Platz.

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Für den Vizemeistertitel an den Schweizer Meisterschaften gab es für die Hummingbird Juniors einen schönen Pokal. (Bild: PD)

Für den Vizemeistertitel an den Schweizer Meisterschaften gab es für die Hummingbird Juniors einen schönen Pokal. (Bild: PD)

Die zweite Wettkampfsaison der Hummingbird Cheerleader hat an der Schweizer Meisterschaft in Bern geendet. Die Hummingbirds sicherten sich dabei gleich in drei Kategorien einen Podestplatz. In einer der Hauptkategorien, Juniors Allgirl Cheer (12 bis 17 Jahre), sicherten sich die Kolibris den zweiten Schlussrang. In der Spezialkategorie Stuntgroups durfte in dieser Altersklasse mit Rang drei ein weiterer Podestplatz gefeiert werden. Ebenfalls als Stuntgroup startete auch die Senioren-Truppe des Vereins, wobei das Wort Senioren nicht überstrapaziert werden darf, sind doch hier die Cheerleaders ab dem 15. Altersjahr teilnahmeberechtigt. In dieser Kategorie resultierte abermals ein Vize-Schweizer-Meistertitel für die Hummingbirds.

Zwei Podestplätze in den Groupstunts

Die 55 Mädchen und jungen Frauen der Hummingbird Cheerleaders starteten gleich in fünf Kategorien an den Schweizer Meisterschaften in Bern. Für diesen Tag hatten die drei Mannschaften – Seniors, Juniors und PeeWees (13 Jahre und jünger) – unter der Leitung der Trainerinnen Angelina Gadient, Ines Alder, Jeannette Zarucchi, Désirée Schlegel und Sara Mondgenast seit September hart trainiert. Viele erlebten dieses Jahr ihre erste Cheerleading-Saison überhaupt.

In Bern angekommen, fanden zunächst die Spezialkategorien statt, bei welchen sich nicht die ganzen Teams, sondern nur kleine Gruppen von vier bis fünf Cheerleaders in der Sparte Groupstunts messen. Die Hummingbirds schickten ein Senior- und zwei Junior-Teams ins Rennen. Alle drei Gruppen der regionalen Cheerleaders lieferten saubere und nahezu fehlerfreie Auftritte ab. Bei den Senioren erreichten die Hummingbirds den zweiten Platz, bei den Juniors hiessen die Endplatzierungen drei und fünf.

Hohes Niveau an den Titelkämpfen

Nach diesem Wettkämpfen waren nun sämtliche Augen auf die Hauptkategorien gerichtet. Die Hummingbird Juniors begeisterten das Publikum, die Jury und die Coaches mit einer sturzfreien Routine und setzten die Messlatte für die anderen Teams gleich zu Beginn enorm hoch. Was auch nötig war, wie sich im Verlauf der Titelkämpfe zeigte. Denn wer in der Schweiz an der Spitze ein Wort mitreden möchte, muss sein Programm auf hohem Level absolvieren. Den Anforderungen zum Trotz sicherte sich das Team aus der Region Werdenberg-Sarganserland-Liechtenstein den sensationellen zweiten Platz und gewann damit Silber an den Schweizer Meisterschaften. Die Begeisterung war gross und es flossen auch einige Freudentränen bei den jungen Athletinnen. Im Erfolgsteam mit dabei sind vier Werdenbergerinnen: Sina Broder aus Trübbach, Livia Maria Gosetti aus Grabs, Alicia Kollegger aus Haag sowie Kara Ülke aus Grabs.

In den anderen Altersklassen wurde aber das Podest verfehlt. Zunächst starteten die PeeWees, die ihre Choreografie ebenfalls fast perfekt auf die Matte brachten und den Wettkampf auf dem siebten Platz beendeten. Den Abschluss der Meisterschaften bildete die Kategorie Senior Allgirl Cheer. Das Team Hummingbird Seniors musste hier mit dem vierten Platz vorliebnehmen.

«Wir sind rundum zufrieden mit der Leistung jedes einzelnen Teams», freuten sich die Trainerinnen der Hummingbirds dennoch. «Alle drei Teams haben Topleistungen erbracht, obwohl wir wegen ein paar unglücklicher Verletzungen umstellen und vereinfachen mussten.» Sie beteuerten ausserdem, dass die Konkurrenz gross und das Niveau höher als je zuvor ist. Dies war besonders in der Kategorie Senioren auszumachen. Obwohl die Kolibris im Vorführungsteil «Routine» die wenigsten Fehlern machten, verpassten sie das Treppchen und landeten auf dem undankbaren vierten Platz. «Der Schwierigkeitsgrad der anderen Teams war höher», so die Analyse der Trainerinnen. Wie zu vernehmen war, dürfe man eines nicht ausser Acht lassen: Andere Vereine erhalten an ihren Standorten mehr Einsatzmöglichkeiten in Sporthallen. Die in Sargans stationierten Hummingbirds kommen pro Woche gerade mal auf zweimal eine Stunde Training. (pd)

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