Checkpoints am Alpsteinbike an neuen Standorten

Ob die ganze Familie oder ambitionierter Biker: Das 11. Alpsteinbike ist für alle ein sportlicher Spass.

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Die Kulisse entlang der Strecke ist herrlich, vier Checkpoints bieten «Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten» und Verpflegung an. Bild: pd

Die Kulisse entlang der Strecke ist herrlich, vier Checkpoints bieten «Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten» und Verpflegung an. Bild: pd

Das traditionelle Alpsteinbike wartet am 24./25. September mit zahlreichen Neuerungen auf, der traditionelle Bike-Volksfest-Charakter bleibt aber erhalten. Nach wie vor wird beim Breitensportanlass auf eine Zeitmessung verzichtet.

Vorausgesetzt, das Wetter spielt am 24./25. September halbwegs mit, dürfen die Idealisten von alpsteinbike.ch im elften Jahr an beiden Tagen zusammen mit über 600 berggängigen Zweiradlern rechnen. Vergleichszahlen zu ähnlichen Anlässen lassen dies vermuten. Der 91 Kilometer lange Bike-Rundkurs durchs Toggenburg hinauf, das Rheintal hinab und das Appenzellerland hinauf (3500 Höhenmeter) gehört zu den landschaftlich schönsten Schweizer Marathonstrecken.

Einmal nicht auf Zeit fahren müssen

Erstmals scheint deshalb der über Wiesen-, Alpweiden-, Feld-, Wald- und Single-Trails führende Weg unter den 13 Swiss-Cycling-Classics auf. Klassisch bleibt auch die Streckenführung. Die wenigen Meter auf der breiten Rotenstein-Kiesweg-Passage sind im Bike-Paradies Toggenburg weiterhin gesperrt. Eigentlich lohne es sich nicht mehr, sagen die Veranstalter, darüber zu diskutieren. Nicht nur Biker hätten sich längst ihre Meinung gebildet. Die Wegweiser werden wieder Richtung Tal gestellt, der Rest wird sich ergeben.

Wer sich sowieso als «Strassen-Gümmeler» sieht, kann die ebenfalls durchgehend beschilderte Radstrecke über 116 Kilometer (2450 Meter) absolvieren, sich als Einzelkämpfer unterwegs einer schnelleren oder allenfalls langsameren Gruppe anschliessen. «Die spontanen Kontakte unterwegs sind besonders interessant. Ob Breiten- oder Leistungssportler – dies spielt keine Rolle. Es macht Spass, einmal ohne Druck nicht auf Zeit fahren zu müssen», betonte die Olympia-Sechste Jolanda Neff bei ihrer ersten alpsteinigen Teilnahme.

Familienerlebnis auch auf Teilstrecken möglich

«Ziel bleibt es, die Bewegung zu fördern.» Bei der anspruchsvollen Routenwahl wirkt die Aussage von OK-Chef Peter Mäder aus Unterwasser, dass alle mitmachen können, ziemlich gewagt. «Weil an vier Checkpoints gestartet wird, ist es möglich, unterschiedlich schwierige Teilstrecken einzeln zu absolvieren. Selbst Familien können ohne Voranmeldung problemlos teilnehmen und die Infrastruktur mit dem Gratis-Shuttlebus nutzen», ist Mäder überzeugt. Hat jemand auf der Schwägalp begonnen und macht in Rüthi schlapp, darf er von einem Zwei- in einen Vierräder umsteigen.

Wer andererseits am Start ab 7 Uhr Wartezeiten vermeiden und sich erst unterwegs entschleunigen möchte, kann sich auf der neu gestalteten Internet-Seite (www.alpsteinbike.ch) mit einem «Quick»-Start registrieren, so dass er einzig die Bestätigung und das Startgeld abzugeben braucht. Im Unkostenbeitrag inbegriffen sind das Starterpaket sowie die Zwischenverpflegungen an den Checkpoints.

Alte Alpstein-Hasen müssen das Kopf-GPS neu programmieren. Die Standorte von drei Checkpoints werden verlegt. Jener von Wildhaus befindet sich nun «ennetthur» hoch über Unterwasser, Rüthi bleibt unverändert. Brülisau war bis 2015 Dreh- und Angelpunkt, jetzt trifft man sich in der Jugendunterkunft Weissbad. Eine Attraktivitätssteigerung erfährt die Schwägalp. Der Schwingplatz wird statt der «Panzerpiste» zum Checkpoint.

Ex-Weltmeister Ralph Näf lädt bei einem Boxenstop im Checkpoint Unterwasser (Bildremise) zwischen 11 und 13 Uhr alle zu einem Kaffeeplausch ein. (pd)