Chance für den Wiedehopf

Seit Anfang Jahr ist Fredi Bühler unterwegs, um dem Wiedehopf in der Region ein Netz von Nistmöglichkeiten zu bieten. Die Gemeinde Sennwald bietet gute Voraussetzungen.

Heidy Beyeler
Drucken
Teilen
Heinz Hanselmann, Fredi Bühler und ein Lehrling (von links) begutachten die Wiedehopf-Nisthilfe. (Bild: Heidy Beyeler)

Heinz Hanselmann, Fredi Bühler und ein Lehrling (von links) begutachten die Wiedehopf-Nisthilfe. (Bild: Heidy Beyeler)

SENNWALD. Durch gezielte Massnahmen im Rahmen des Artenförderungsprogramms hat im nördlichen Alpenrheintal eine spür- und sichtbare Veränderung in ökologischer Hinsicht Einzug gehalten. Die Vielfalt bereichert den Lebensraum von Gams bis Rheineck. Eine Aufwertung, die viele zu schätzen wissen. So auch der Wiedehopf, der hier wieder die Grundlagen für eine Existenz vorfindet. Seit etwa vier Jahren sieht man den aussergewöhnlich schönen Vogel hie und da auch wieder in der Region Werdenberg.

Der passionierte Ornithologe Fredi Bühler (Grabs) legt sich für den Wiedehopf richtig ins Zeug. Er baut Nistmöglichkeiten verschiedener Arten und Grössen und stellt sie mit Hilfe freiwilliger Helfer in Habitaten auf, die für den Wiedehopf optimal sind. In Sennwald habe er sowohl von der Gemeinde wie auch der Bevölkerung grosse Offenheit für diesen Vogel zu spüren bekommen, freut sich Fredi Bühler. «Von der Gemeinde habe ich für das Aufstellen beziehungsweise das Montieren der Nistkasten namhafte Unterstützung durch den Werkdienst erhalten», sagte er anerkennend. • DIE DRITTE