Café International weicht der Vergrösserung des Shops

TRÜBBACH. Während gut sechseinhalb Jahren war das Café International ein Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Nun schliesst Antonio Fera das Lokal bei der Rheinbrücke zwischen Balzers und Trübbach per Samstag, 26. Dezember.

Martin Trendle
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Nach der Austrinkete am Samstag, 26. Dezember, schliesst das Café International auf der Rheinbrücke zwischen Balzers und Trübbach. (Bild: Martin Trendle)

Nach der Austrinkete am Samstag, 26. Dezember, schliesst das Café International auf der Rheinbrücke zwischen Balzers und Trübbach. (Bild: Martin Trendle)

TRÜBBACH. Während gut sechseinhalb Jahren war das Café International ein Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Nun schliesst Antonio Fera das Lokal bei der Rheinbrücke zwischen Balzers und Trübbach per Samstag, 26. Dezember.

Mit diesem unkomplizierten Restaurant geht für viele Gäste und vor allem für Stammgäste eine Ära zu Ende. Beliebt war das Café vor allem wegen seiner Öffnungszeiten von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr, und das sieben Tage pro Woche. Ob Morgenkaffee für Arbeiter, Pause zwischendurch, Apéro- und Feierabend-Bier oder als Tagesausklang – immer konnte man Gäste treffen, Zeitung lesen oder einen Schwatz abhalten.

In Kürze wird das alles Geschichte sein, weil das Ladengeschäft neben der Tankstelle vergrössert wird. Antonio und seine Mitarbeiterinnen Mary, Diana und Erika suchen neue Herausforderungen. Wirt Antonio Fera sieht sich schon lange nach einem geeigneten Restaurant um, einem als Gastwirtschaft geeigneten Lokal oder notfalls einem Platz oder Grundstück, wo er einen Container mit den nötigen Einrichtungen aufstellen kann.

Ideen für seine Zukunft hat Antonio Fera schon einige. Er hat seine Fühler ausgestreckt und Lösungen stehen in den Startlöchern, noch ist aber nichts konkret. Und er will so schnell wie möglich wieder neu beginnen. Und deshalb ist er nervös und «tigert» oft mit Elan durch sein «Café International» und das Leben. Es gibt noch einiges zu tun: Aufräumen, Austrinkete am Samstag, 26. Dezember, und dann der grosse Umzug. Antonio Fera brennt darauf, an einem anderen Ort sehr bald wieder Gäste bewirten zu können.

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