Burkhalter-Gruppe kauft Elektrosparte von Kolb

REGION. Die Burkhalter-Gruppe erwirbt die Elektrosparte der Kolb-Gruppe und verdichtet dadurch ihre Präsenz in der Wirtschaftsregion Rheintal.

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REGION. Die Burkhalter-Gruppe erwirbt die Elektrosparte der Kolb-Gruppe und verdichtet dadurch ihre Präsenz in der Wirtschaftsregion Rheintal.

Seit fast 100 Jahren ist die Kolb Gruppe, die in dritter Generation familienintern geführt wird, im Elektroinstallationsbereich tätig. Die Elektrosparte der Kolb-Gruppe besteht aus vier eigenständigen Unternehmen: der Kolb Elektro AG (mit Niederlassungen in Oberriet und Rüthi), der Elektro SBW AG (mit Niederlassungen in Haag, Buchs und Wildhaus), der Kolb Elektro SBW Aktiengesellschaft in Schaan und der Kolb el-Consult AG. Die vier Unternehmen beschäftigen zusammen rund 110 Mitarbeitende und erwirtschaften einen gemeinsamen Jahresumsatz von circa 19 Millionen Franken.

Kaufvertrag abgeschlossen

Mit dieser Akquise verdichtet die Burkhalter-Gruppe ihre Präsenz im Rheintal. «Der Vollzug des heute abgeschlossenen Kaufvertrags erfolgt bis spätestens 3. Juli 2015», so Gaudenz F. Domenig, Verwaltungsratspräsident der Burkhalter-Gruppe. In der Medienmitteilung von Burkhalter heisst es, das Fachgebiet Elektrotechnik gewinne vor dem Hintergrund der zunehmenden Automatisierung in der Gebäudetechnik an Bedeutung.

Nachfolge geregelt

«Um diesen Herausforderungen auch in Zukunft gerecht zu werden und das vorhandene Marktpotenzial optimal zu nutzen, schliessen wir uns der Burkhalter-Gruppe an. Ihr Geschäftsmodell fördert das lokale Unternehmertum und bietet uns weitgehende Autonomie in der Betriebsführung. Gleichzeitig konnte die Familie Kolb mit diesem Schritt die eigene Unternehmensnachfolge regeln», erläutert Daniel Kolb, Geschäftsführer und Mitinhaber der Elektrosparte der Kolb-Gruppe die Beweggründe des Verkaufs. Daniel Kolb wird weiter für die Elektrosparte als Geschäftsführer tätig sein. Die übrigen Geschäftsbereiche der Kolb-Gruppe, insbesondere der Kolb Protech AG, Oberriet, mit den Sparten Maschinenbau, Schlosserei, Kandelaberbau und Wicklerei, sind vom Verkauf nicht betroffen. (pd)

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