Bund wappnet sich gegen «getarnte Terroristen»

BERN. Es ist ein nicht sehr wahrscheinliches Szenario, und dennoch müssen sich die Behörden dagegen rüsten: Terroristen, die in Flüchtlingsbooten nach Europa kommen und hier Anschläge planen.

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BERN. Es ist ein nicht sehr wahrscheinliches Szenario, und dennoch müssen sich die Behörden dagegen rüsten: Terroristen, die in Flüchtlingsbooten nach Europa kommen und hier Anschläge planen.

Solche Fälle gab es bereits

Diese Gefahr erkennt jetzt auch der Bundesrat. In einer Antwort auf eine Interpellation der FDP schreibt er, ein Restrisiko lasse sich nicht vermeiden. Ein Problem sei, dass sich falsche Angaben von Asylsuchenden zu ihrer Identität nur schwer überprüfen liessen. Fälle von Terrorverdächtigen, die als Asylbewerber in die Schweiz kamen, gab es bereits, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) bestätigt. Dieses Restrisiko ruft nun auch die Politiker auf den Plan.

Zusammenarbeit ist zentral

So sagt SP-Sicherheitspolitikerin Chantal Galladé, die Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten sei zentral. Aus der FDP ertönt der Ruf nach «besserer Abklärung, mehr Überprüfung und Überwachung». (red.) ? THEMA 23

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