Büelriet wird Referendum unterstellt

Die Einsprachefrist gegen den Teilzonenplan Büelriet und Gärbi blieb ungenutzt. Die 5450 Quadratmeter grosse Parzelle der Gemeinde Sevelen soll von der Grünzone in die Zone für öffentliche Bauten umgezont werden – für ein neues Betagtenheim.

Heini Schwendener
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Im Büelriet soll nach dem Willen der Seveler Bevölkerung das neue Betagtenheim entstehen. (Bild: Heini Schwendener)

Im Büelriet soll nach dem Willen der Seveler Bevölkerung das neue Betagtenheim entstehen. (Bild: Heini Schwendener)

SEVELEN. Der Seveler Gemeinderat wird wohl noch in diesem Monat den Teilzonenplan Büelriet und Gärbi dem fakultativen Referendum unterstellen. Die Referendumsauflage dauert 30 Tage. Wird das Referendum in dieser Zeit nicht ergriffen, kann der Planungswettbewerb eingeleitet werden, wie Gemeindepräsident Roland Ledergerber auf Anfrage des W&O erklärte. Bereits Mitte dieses Monats werden sich die involvierten Stellen der Gemeinde mit der vor kurzem formierten Begleitgruppe treffen und über das Ausschreibungsverfahren und den weiteren Zeitplan diskutieren.

Information im März

Gemäss Roland Ledergerber soll die Bevölkerung von Sevelen anlässlich der Bürgerversammlung im März über das weitere Vorgehen informiert werden. 200 000 Franken für diese nächsten Planungsschritte sind bereits bewilligt, noch nicht aber der Projektierungskredit.

Gärbi wird zur Wohnzone

Der Teilzonenplan Büelriet und Gärbi bildet die Grundlage, dass die Parzelle im Büelriet, die heute zur Grünzone gehört, überbaut werden kann. Diese gemeindeeigene Parzelle umfasst 5450 Quadratmeter, es handelt sich um die Wiese beim Zinslihof, auf der Altstoff-Sammelcontainer stehen und im Herbst jeweils die Vieh- und Schafschau stattfindet.

Die 2600 Quadratmeter grosse Parzelle, auf der heute das Altersheim Gärbi steht, soll nach dem Neubau des Betagtenheims im Büelriet von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in die Wohnzone E umgezont werden.

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