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BUCHS/ST.: Vorlehre und Teillohnmodell

Gallen Um Flüchtlingen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen, setzen Bund und Kanton auf neue Modelle. In Buchs gibt es ab Februar eine spezielle Deutsch-Förderklasse für junge Asylsuchende.
Armando Bianco

Armando Bianco

armando.bianco

@wundo.ch

54 Mio. Franken wird das Staatssekretariat für Migration (SEM) in den nächsten vier Jahren für zwei Pilotprogramme zur Verfügung stellen, die zwischen 800 und 1000 Flüchtlingen zugute kommen. Die Programme wurden zu Jahresbeginn vom Bundesrat ins Leben gerufen und beinhalten eine einjährige sogenannte Integrationsvorlehre und einen speziellen Sprachförderkurs für jene junge Asylsuchende, die mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Schweiz bleiben dürfen. Dazu werden, wie es in einer Medienmitteilung de SEM heisst, ab Februar an den Berufsschulen Buchs, St. Gallen und Rapperswil Deutsch-Förderklassen für rund 50 junge Asylsuchende geführt. Auch der schulische Teil der Integrationsvorlehre wird an diesen drei Standorten abgewickelt, allenfalls kommt wohl noch Wattwil hinzu. Die Teilnehmer der Region werden über die Sozialämter im Werdenberg und Toggenburg sowie die Integrationsfachstelle Mintegra in Buchs angemeldet. Das BZB ist in mehrere Integrationsangebote involviert, die vom Kanton koordiniert werden und sich an vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (Ausweis B und F) sowie vorläufig aufgenommene Personen (Ausweis F) richten.

Flüchtlinge bekommen neu Lehrlingslohn

Auf kantonaler Ebene setzt St. Gallen seit dem 1. Januar neu auf ein Teillohnmodell, um Flüchtlingen bessere Chancen auf eine Integration in den Arbeits markt zu eröffnen. Das Modell richtet sich an Migrantinnen und Migranten, die Sprachdefizite aufweisen und nicht in den regulären Strukturen der Berufsbildung integriert werden können. Diese Neuerung ist Teil des kantonalen Integrationsprogramms (KIP) für die Jahre 2018–2021. Der Bund hat mit allen Kantonen solche Programme abgeschlossen. Budgetiert wird hierbei gesamthaft mit 147 Mio. Franken.Seit Anfang Jahr können Flüchtlinge, die im Kanton ein Praktikum absolviert haben, anschliessend in einem Teillohnmodell weiter beschäftigt werden. Die Höhe der Löhne richtet sich gemäss Claudia Nef, Leiterin des Kompetenzzentrums Integration und Gleichstellung beim Amt für Soziales, nach den Lehrlingslöhnen. Bis anhin hätten diese Flüchtlinge nur zu einem branchenüblichen Lohn weiter beschäftigt werden können.12

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