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BUCHS/SEVELEN/WARTAU: Eine gemeinsame Feuerwehr für Wartau, Sevelen und Buchs

Die drei Feuerwehren der Gemeinden Wartau, Sevelen und der Stadt Buchs wollen sich zu einer gemeinsamen Feuerwehr zusammenschliessen. Dieser Entscheid wurde nach einer gründlichen Strukturüberprüfung gefällt. Auf wann die neue Feuerwehrorganisation ihre Arbeit aufnimmt und wie sie künftig heissen wird, ist noch offen.
Wollen die Feuerwehren der Stadt Buchs und den Gemeinden Sevelen und Wartau vereinen und für die Zukunft rüsten, von links: Alexander Zogg, Feuerschutzkommission Wartau, Simon Stauffacher, Feuerwehrkommandant Wartau, Remco Hitzert, Feuerschutzkommission Sevelen, Christian Hagmann, Feuerwehrkommandant Sevelen, Roland Ledergerber, Gemeindepräsident Sevelen, Marcel Senn, Feuerwehrkommandant Buchs, Daniel Gut, Stadtpräsident Buchs, Jules Strub, Feuerschutzkommission Buchs (auf dem Bild fehlt Beat Tinner, Gemeindepräsident Wartau).

Wollen die Feuerwehren der Stadt Buchs und den Gemeinden Sevelen und Wartau vereinen und für die Zukunft rüsten, von links: Alexander Zogg, Feuerschutzkommission Wartau, Simon Stauffacher, Feuerwehrkommandant Wartau, Remco Hitzert, Feuerschutzkommission Sevelen, Christian Hagmann, Feuerwehrkommandant Sevelen, Roland Ledergerber, Gemeindepräsident Sevelen, Marcel Senn, Feuerwehrkommandant Buchs, Daniel Gut, Stadtpräsident Buchs, Jules Strub, Feuerschutzkommission Buchs (auf dem Bild fehlt Beat Tinner, Gemeindepräsident Wartau).

Auf Initiative der drei Feuerwehrkommandanten Simon Stauffacher (Wartau), Christian Hagmann (Sevelen) und Marcel Senn (Buchs) wurde im Spätsommer letztes Jahr bei den jeweiligen Feuerschutzkommissionen der einzelnen Gemeinden eine gemeinsame, umfassende Strukturüberprüfung beantragt. Dies auf Grund der Entwicklung der Personalsituation sowie dem immer grösser werdenden Aufgabenfeld.

Weichen für Zukunft frühzeitig stellen

"Wir wollten die künftige Weiterentwicklung der drei Feuerwehren aus der Stärke heraus überprüfen und die Weichen für die Zukunft frühzeitig stellen“, erinnert sich Simon Stauffacher. Geprüft wurden nebst einem kompletten Zusammenschluss auch Varianten von verstärkter Zusammenarbeit beispielsweise im Ausbildungsbereich bis hin zur Weiterführung der Eigenständigkeit der drei Wehren.

Im Zusammenhang mit der Strukturüberprüfung wurden Gespräche mit Feuerwehren geführt, die sich bereits vereint haben. Ziel war es, von ihren Erfahrungen zu profitieren und durch die Gespräche Chancen und allfällige Gefahren besser einschätzen zu können. (pd)

Chancen überwiegen deutlich

Die aus den Analysen und geführten Gesprächen resultierenden Ergebnisse sprechen eine klare Sprache. „Der Zusammenschluss der drei Feuerwehren ist eine zeitgemässe Variante mit vielen Stärken, überschaubaren Gefahren und grossen Chancen für eine Professionalisierung unter gleichzeitiger Stärkung des Milizsystem“, fasst Marcel Senn die Erkenntnisse zusammen. Mit der Vereinigung der drei Wehren wird auch die Situation bei der Rekrutierung von Feuerwehrkader entschärft.

„Wir spüren die Tendenz, dass es immer schwieriger wird, Personen zu finden, die eine Kaderaufgabe übernehmen“, sagt Christian Hagmann. Oftmals liege dies auch am Arbeitsplatz ausserhalb der Gemeinde. Die Feuerschutzkommissionen der Stadt Buchs und der Gemeinden Sevelen und Wartau teilen die Einschätzung der drei Feuerwehrkommandanten und erteilten ihnen nun den Auftrag, die künftige Organisation und einen Finanzierungsbedarf auszuarbeiten.

Geplante Investitionen zurückgestellt

An der gemeinsamen Besprechung wurde beschlossen, dass sämtliche, geplanten Investitionen gestoppt werden, bis die neuen Strukturen und Bedürfnisse geklärt sind. Ausgenommen davon sind dringend notwendige Mittel, die zum Erhalt der Sicherheit in der Übergangsphase notwendig sind. Der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut sowie der Wartauer Gemeindepräsident Beat Tinner und der Seveler Gemeindepräsident Roland Ledergerber erachten den Zusammenschluss der drei Feuerwehren ebenfalls als richtig.

Insbesondere schätzen sie, dass der Anstoss zur Organisationsüberprüfung durch die Feuerwehren selber erfolgte und nicht auf politischem Druck basiert. „Unsere Führungskräfte nehmen ihre Verantwortung war“, freut sich Beat Tinner stellvertretend für seine Kollegen. Auf wann die neue Feuerwehrorganisation ihre Arbeit aufnimmt und wie sie künftig heissen wird, ist noch offen. Die verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung wird im gewohnten Rahmen weitergeführt.

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