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BUCHS/SARGANS: Eine Brücke zur passenden Ausbildung

Was passiert, wenn es nach der Schule mit dem Wunschberuf nicht auf Anhieb klappt? Das Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs BZB und das Berufsinformationszentrum Sarganserland BIZ haben in Sargans über die Möglichkeiten informiert.
Jerry Gadient
Diese Jugendlichen erzählten von ihren positiven Erfahrungen mit Brückenangeboten. (Bild: Jerry Gadient)

Diese Jugendlichen erzählten von ihren positiven Erfahrungen mit Brückenangeboten. (Bild: Jerry Gadient)

Jerry Gadient

redaktion@wundo.ch

Thema waren die kantonalen Brückenangebote für Jugendliche, die nach dem Schulabschluss keine Lehrstelle gefunden haben. Am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs wird das Kompetenzzentrum Süd für die Wahlkreise Rheintal, Werdenberg und Sarganserland für Brückenangebote geführt. Der für diese Angebote zuständige Martin Good stellte, unterstützt von einer weiteren Lehrperson, die verschiedenen Möglichkeiten vor.

Im Vordergrund stehen dabei das Berufsvorbereitungsjahr und die Vorlehre, Deutsch und Mathematik sind in beiden Angeboten Schwerpunktfächer. Das Berufsvorbereitungsjahr ist ein schulisches Vollzeitangebot. Dabei werden die Teilnehmer bei Fragen der Berufswahl unterstützt, und sie können ihre schulischen Defizite aufholen. Dazu gehören «Strategien zur Persönlichkeitsentwicklung». Das Berufsvorbereitungsjahr eignet sich für Jugendliche, die noch voll motiviert sind, weiterhin eine Schule zu besuchen. Vier Sonderwochen runden das Berufsvorbereitungsjahr ab. Bei der Vorlehre hingegen beschränkt sich der Schulbesuch auf einen Tag, vier weitere Tage pro Woche gelten einem Praktikum. Selbstverständlich werden die Teilnehmer auch hier von einem Lehrstellencoach unterstützt. Die Vorlehre am bzb wird hauptsächlich von Jugendlichen besucht, die sich für einen technisch-handwerklichen Beruf oder dann für die Berufsfelder Fachfrau/Fachmann Betreuer und Gesundheit (Fabe/Fage) interessieren. Beiden Brückenangeboten gemein ist, dass es für deren Besuch ein Aufnahmegespräch sowie eine Empfehlung der zuletzt besuchten Schule braucht. Dazu kommt eine Probezeit. Und sie sind auch nicht gratis, das Berufsvorbereitungsjahr schlägt mit 4150 Franken zu Buche, wobei ein Gesuch um Erlass der Gebühr gestellt werden kann.

Das Sozialjahr ist nach wie vor beliebt

Markus Roth wiederum hatte die Gelegenheit, das Sarganserländer Sozialjahr vorzustellen. Dieses wurde 2013 aus dem kantonalen Angebot gestrichen, wird jedoch seit 2014 privat in Form eines Vereins weitergeführt. Das Sozialjahr ist nach wie vor sehr beliebt, für das kommende Schuljahr habe es noch einige Plätze frei, so Roth.

Sehr erfrischend war, wie fünf gegenwärtige Absolventen eines Brückenangebots unter Roths Moderation ihre Geschichte erzählten. Sie schilderten offen und eindrücklich, weshalb es beim ersten Anlauf nicht geklappt hatte und sie nun die Brücke zu der zu ihnen passenden Ausbildung schlagen konnten. «Nicht unterkriegen lassen», war eine zentrale Aussage. Alle äusserten sich dahingehend, dass ihr Übergangsjahr beruflich und privat definitiv ein Gewinn ist.

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