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BUCHS: Wertvoller Einblick in Berufsalltag

Die Faszination technischer Berufe erlebten gestern Nachmittag sechs Jugendliche im Garagenbetrieb der Amag hautnah. Im Rahmen der Fitna-Techniktage konnten sie auch selber Hand anlegen.
Heini Schwendener
Mit Schutzbrille und Handschuhen machen die Jugendlichen ihre erste Erfahrung an einer Anlage zum Widerstandspunktschweissen. (Bilder: Heini Schwendener)

Mit Schutzbrille und Handschuhen machen die Jugendlichen ihre erste Erfahrung an einer Anlage zum Widerstandspunktschweissen. (Bilder: Heini Schwendener)

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Mittwochnachmittag. Eigentlich hätten die sechs Jungs ja schulfrei. Weil für sie aber die Berufswahl bald einmal ein wichtiges Thema wird, haben sie sich freiwillig für die Fitna-Techniktage angemeldet – wie 270 Gleichaltrige aus dem Raum Werdenberg, Liechtenstein und Sarganserland. Die Ausschreibung tönt ja auch verlockend: Es gibt einen Nachmittag lang Einblick in ein Unternehmen, und – weit wichtiger – die Jugendlichen können dabei auch selber Hand anlegen.

Schweissen, lackieren und «mechen»

Die sechs Jungs, die bei der Amag Automobil und Motoren AG in Buchs von Werkstattleiter Andreas Haag empfangen werden, lernen im Verlauf des Nachmittags die Autolackiererei, die Autospenglerei und die Werkstatt kennen. Amag stellt sechs Leute zur Verfügung. Sie betreuen die Jugendlichen und führen mit ihnen in den drei Abteilungen einfache Arbeiten aus. Mit sauberen Händen kommt am Schluss keiner der Schüler nach Hause. Aber auch nicht mit leeren: In der Spenglerei produzieren sie einen Handyhalter und machen dabei Bekanntschaft verschiedenen Werkzeugen und Maschinen. Geschützt durch Schutzbrille und Handschuhe verbinden sie die beiden Stahlblechteile durch Widerstandspunktschweissen. In der Lackiererei wird eine Fitna-Erinnerungstafel gemacht – ebenfalls mit Schutzbrille, Handschuhen und zusätzlich noch einer Schutzmaske. Geübt wird dabei der Umgang mit der Spritzpistole. Ach ja, die schmutzigen Hände, die gibt es in der Werkstatt, wo eine Bremsanlage aus- und wieder eingebaut wird.

Die Jungs sagen am Schluss unisono: «Der Tag hat richtig Spass gemacht.» Der eine oder andere kann sich sogar vorstellen, später in dieser Branche eine Lehre anzufangen. Allerdings «opfern» einige der Jugendlichen in einer Woche noch einmal einen Mittwochnachmittag, um in einem anderen Betrieb weitere Kontakte mit der Arbeitswelt zu knüpfen – und dabei auch wieder selber Hand anzulegen.

Auch Amag-Werkstattleiter Andreas Haag zieht eine positive Bilanz: «Die Fitna-Techniktage sind eine gute Plattform, um etwas kennenzulernen.» Die Jugendlichen werden bei der Amag bewusst vor allem von Lehrlingen betreut. «Wir hoffen, dass so die Hemmschwelle etwas kleiner wird, sodass die Jugendlichen sich auch getrauen, Fragen zu stellen», sagt Andreas Haag.

Hinweis

Werdenberger Fitna-Betriebe 2018: Amag Automobil- und Motoren AG, Buchs; Autoneum Switzerland AG, Sevelen; Berufs- und Weiterbildungszentrum BZB, Buchs; Brusa Elektronik AG, Sennwald; IMT Information Management Technology AG, Buchs; Lippuner EMT AG, Grabs; Merck/Sigma Aldrich Produktion GmbH, Buchs; Ortlinghaus GmbH, Gams; Pago AG, Grabs; Solve GmbH, Buchs; Sulzer Mixpac AG, Haag; VAT Vakuumventile AG, Haag.

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