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BUCHS: Werdenberger mit Soul im Blut

Am 25. März werden in der evangelischen Kirche in Buchs ungewohnte Töne zu hören sein. Denn der Chor «Gospel im Werdenberg» will beweisen, dass auch wir Schweizer Soul im Blut und viel Gefühl in der Stimme haben.
Nadine Schwizer
Chorleiter Simon Griesinger dirigiert und wird von Irene Stäheli (3. von rechts) tatkräftig am Klavier unterstützt. (Bild: Nadine Schwizer)

Chorleiter Simon Griesinger dirigiert und wird von Irene Stäheli (3. von rechts) tatkräftig am Klavier unterstützt. (Bild: Nadine Schwizer)

Nadine Schwizer

redaktion@wundo.ch

Normalerweise denkt man bei Gospel ja an die amerikanischen Südstaaten. An die vollgepackten Kirchen und an die Gläubigen, die zusammen mit dem Chor auf der Bühne mit voller Inbrunst singen und tanzen. Hierzulande lösen Lobgesänge auf Gott meist weniger energische Szenen aus. Der Chor «Gospel im Werdenberg» will das ändern.

Am Wochenende vom 24. und 25. März geben sie deshalb zwei Konzerte: am Samstag ab 19 Uhr in der Aula der Kanti Sargans und am Sonntag ab 17 Uhr in der evangelischen Kirche Buchs. «Jeder ist willkommen und vielleicht schaffen wir es ja sogar, dem einen oder anderen einen neuen Zugang zur Kirche zu geben», sagt Projektleiterin Irene Stäheli-Frehner.

Viel Arbeit für Projektleiterin und Chorleiter

Die Grabserin führt die heute rund 100 Hobbysängerinnen und -sänger zusammen mit Chorleiter Simon Griesinger an. Das sei sehr zeitaufwendig, doch die Mühe definitiv Wert, finden beide. Es war Stäheli, die im Herbst 2012 den Chor und den dazugehörigen Verein gründete. «Damals waren wir noch 30 Leute», erinnert sie sich. Die frühere Lehrerin war schon lange als Organistin in der Kirchenmusik aktiv, als sie sich für den Gospel begeisterte. Ein Gospeltag, geführt von Urs Leuenberger, in Salez gab damals den Ausschlag für ihre neue Leidenschaft. «Ich fand das so lässig, dass ich gleich selbst ein Projekt auf die Beine stellte», so Stäheli.

Der Walenstadtner Simon Griesinger stiess 2014 dazu, als ihn Stähelis Tochter auf die Vakanz des Chorleiterpostens bei «Gospel im Werdenberg» ansprach. Der in Gossau SG unterrichtende Musiklehrer habe zuvor nicht viel mit der Musikrichtung am Hut gehabt. Dies hat sich nun aber geändert. Denn erst gerade hat er ein gleiches Projekt in seinem Wohnort Winterthur gegründet.

Keine Grenze nach oben

Zweimal pro Jahr treten die Sängerinnen und Sänger des Chors inklusive einer Band mittlerweile mit einem neuen Programm auf. Über drei Monate wird jeweils fleissig geübt, bis es wieder Zeit für eine neue kleine Konzertreihe ist. Die Mitglieder ändern von Projekt zu Projekt: je nachdem, wer gerade Zeit und Lust hat.

Auch neue Sängerinnen und Sänger sind immer willkommen. «Wir haben keine Grenze gegen oben», sagt Projektleiterin Stäheli. Trotz zunehmender Mitgliederzahl lege sie aber nach wie vor grossen Wert auf die persönlichen Beziehungen zwischen den Chorleuten. Zusammensitzen und neue Menschen kennen lernen sei ein wichtiger Bestandteil des Projekts «Gospel im Werdenberg».

Mitglieder lange nicht mehr nur aus unserer Region

Im Chor lassen sich mittlerweile Menschen aus Orten weit über die Region Werdenberg hinaus antreffen. «Unsere Sänger und Sängerinnen kommen aus Chur, Walenstadt, dem Liechtenstein, und und und», erzählt Griesinger. Auch altersmässig sei der Chor offen: Von jungen Kanti­schülern bis hin zu knapp 80-jährigen Pensionären sei alles vertreten, so der musikalische Leiter.

Hinweis Wer den Chor schon vor der Konzertreihe live erleben will, kann das bereits am kommenden Sonntag während des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche Buchs um 10 Uhr tun.

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