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BUCHS: Weichen für ein Zentrum stellen

Das Projekt «Zukunft Evangelische Kirche» steht vor einem Meilenstein. Am 25. März kann die Bürgerschaft über einen Studienauftrag für ein Kirchgemeindezentrum abstimmen – und über eine Steuerfusserhöhung.
Heini Schwendener
Auf der grünen Wiese neben der evangelischen Kirche, dort wo auch die Villa Zangger steht, soll ein Kirchgemeindezentrum gebaut werden.

Auf der grünen Wiese neben der evangelischen Kirche, dort wo auch die Villa Zangger steht, soll ein Kirchgemeindezentrum gebaut werden.

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Das Grundstück östlich der evangelischen Kirche gehört schon lange der Kirchgemeinde. Vor rund vier Jahrzehnten war es gekauft worden, um darauf ein Kirchgemeindezentrum zu realisieren. Warum aber fehlt ein solches noch heute? Daniel Lämmler, Präsident der Vorsteherschaft der Kirchgemeinde, mag nicht zurückschauen, ihn interessiert das Hier und Jetzt sowie das Morgen. Letzteres kommt mit dem Projekt «Zukunft Evangelische Kirche Buchs» ganz besonders zum Ausdruck.

Nach zweieinhalb Jahren, während denen in langen Sitzungen unzählige Gedanken gewälzt worden sind, hat die Kirchenvorsteherschaft «den Mut gefunden», wie sich Lämmler ausdrückt, der Kirchbürgerversammlung vom 25. März das Ergebnis ihrer Arbeit zu präsentieren.

Wegen der Verzettelung fehlt ein Begegnungsort

Für geschätzt 4,5 bis 5 Millionen Franken soll das brachliegende Grundstück östlich des Gotteshauses mit einem Kirchgemeindezentrum überbaut werden. Auslöser dafür ist ein Problem der evangelischen Kirche Buchs: Das kirchliche Leben spielt sich an fünf verschiedenen Orten in der Gemeinde ab. «Bei dieser Verzettelung einen Begegnungsort für Jung und Alt, Freiwillige und Angestellte zu schaffen, ist fast unmöglich», sagt Daniel Lämmler, «wir wollen in Zukunft an einem Ort Kirche sein und ein kirchliches Zuhause haben». Die Kirche soll freilich das gottesdienstliche Zentrum der Gemeinde bleiben.

Vom Kirchgemeindezentrum verspricht sich die Vorsteherschaft viel. Eine ganz neue Dynamik werde entstehen, sind sich Daniel Lämmler und Pfarrer Patrick Siegfried im Gespräch mit dem W&O sicher. Ihre Hoffnung kommt nicht von ungefähr. Genau dies ist nämlich in Grabs eingetroffen. Das neue Kirchgemeindezentrum bereichere sowohl das kirchliche wie auch das dörfliche Leben sehr stark, ist aus der Nachbargemeinde zu hören.

Kantonalkirche verlangt einen höheren Steuerfuss

An der Kirchbürgerversammlung wird über einen Kredit von 150000 Franken für einen Studienauftrag für das Projekt abgestimmt. Es ist dies nur eines von mehreren Malen, bei denen auch die Kirchbürgerschaft mitbestimmen kann. Ein weiterer Antrag verlangt eine Steuerfusserhöhung um 2 auf 27 Prozent. Die Evangelisch-reformierte Kantonalkirche hat signalisiert, das Projekt in Buchs mit Zahlungen aus dem Finanzausgleich zu unterstützen. Allerdings nur, wenn der heutige Steuerfuss entsprechend erhöht wird.5

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