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BUCHS: Vielbeachtetes Schulmodell

Die Privatschule Scuola Vivante hat sich seit der Gründung vor 25 Jahren eine klare Positionierung erarbeitet. Zuversicht herrscht auch mit Blick in die Zukunft.
Armando Bianco
Lernen in der Scuola Vivante: Die Privatschule gestaltet den Alltag nach ihren ganz eigenen Grundsätzen. (Bild: PD)

Lernen in der Scuola Vivante: Die Privatschule gestaltet den Alltag nach ihren ganz eigenen Grundsätzen. (Bild: PD)

Armando Bianco

armando.bianco@wundo.ch

Die im Buchser Rietli beheimatete und privat geführte Scuola Vivante feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Sie ist eine von 29 Privatschulen im Kanton St. Gallen. Zum Betriebsstart im Jahr 1992 hiess der Betrieb noch Freie Volksschule Werdenberg. Der Verein mit dem Namen Freie Volksschule Buchs war ein Jahr zuvor von einer Elterngruppe mit dem Ziel gegründet worden, eine «umfassende Freie Volksschule», sprich Kinderkarten bis 9. Schuljahr aufzubauen. Heute hat die Scuola Vivante eine klar umrandete Positionierung.

«Wir erfüllen die Lehrplanvorgaben schon heute»

«Wir sind gestartet in einer Zeit, als die Digitalisierung und die damit verbundene Globalisierung ihren Durchbruch hatten. Als kleine und unabhängige Schule konnten wir mit der Freiheit, die der damals neu eingeführte Lehrplan uns gab, ungleich nahe an diesen grossen und schnellen gesellschaftlichen Entwicklungen teilnehmen», so Schulleiter Jürg Mäder. Der Betrieb war die erste Schule der Region mit Fünftagewoche, durchgehenden Blockzeiten und Mittagstisch im Angebot.

Veronika Müller Mäder und Jürg Mäder von der Schulleitung blicken zu Recht mit Stolz auf ein prägendes Vierteljahrhundert zurück: «Ohne öffentliche Subventionsbeiträge – das hat sich bildungspolitisch in den letzten ­Jahren noch wenig bewegt – hat die Schule sich alles von Grund selber erschaffen und erarbeitet. Da war viel Pionierarbeit, Grundvertrauen, Überzeugungskraft, Durchhaltewillen und unternehmerisches Denken nötig.» Diese Attribute haben aus ihrer Sicht dazu geführt, dass sich aus dieser Nische heraus ein viel beachtetes Schulmodell mit Vorbildwirkung entwickelt hat.

Die Scuola Vivante hat eine gute Akzeptanz, stabil gute Schülerzahlen und erfreut sich eines breiten Interesses.

Einen Vorteil einer kleinen, privat geführten und flexiblen Schule sieht die Schulleitung auch in der Gestaltung pädagogischer oder struktureller Anpassungen. «Schon heute erfüllen wir die Zielvorgaben des Lehrplans 21. Das bedeutet, dass die Privatschule schon wieder einen Entwicklungsschritt weiter gehen könne.7

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