Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BUCHS: Vernetzung als Basis der Diakonie

Kürzlich fand im Kirchgemeindesaal Räfis die Hauptversammlung des Diakonievereins Werdenberg statt. Zu den Themen gehörten die Quartierschule und die baufällige Liegenschaft am Moosweg.
Eine willkommene musikalische Auflockerung an der Hauptversammlung des Diakonievereins Werdenberg. (Bild: PD)

Eine willkommene musikalische Auflockerung an der Hauptversammlung des Diakonievereins Werdenberg. (Bild: PD)

Präsident Christoph Buschor begrüsste zusammen mit dem Vorstand die anwesenden Mitglieder und Interessierten. Auch im vergangenen Jahr gab es viele Aktivitäten und wertvolle Begegnungen. Ein reger Austausch und eine gute Vernetzung mit Alters- und Pflegeheimen, Palliative Care Ostschweiz, den christlichen und politischen Gemeinden im Werdenberg sind wichtige Anliegen des Vereins. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass der Diakonieverein, neben den privaten Mitgliedern nun fast alle christlichen Gemeinden der Region zu seinen aktiven Mitgliedern zählen darf. Mit Vorträgen und Weiterbildungsangeboten sowie einer guten Öffentlichkeitsarbeit soll eine bessere Wahrnehmung des Diakonievereins in der Bevölkerung erzielt werden.

Ein niederschwelliges Angebot für Migranten

Die Quartierschule ist ein kostenfreies Angebot für neu zugezogene Migranten, um erste Deutschkenntnisse zu erwerben. Im Auftrag der Stadt Buchs organisierte und koordinierte Ruth Graf, als neue Mitarbeiterin des Diakonievereins, dieses Angebot professionell und umsichtig. Es wurden zehn Kursleiterinnen ausgebildet, zwei Kurse haben bereits stattgefunden. Dem Diakonieverein ist es ein Anliegen, mit den Teilnehmern in Kontakt zu treten, gute Beziehungen aufzubauen und die positiven Begegnungen, die sich daraus ergeben mit anderen Zweigen des Diakonievereins zu verknüpfen, insbesondere mit dem Tandem einem weiterführenden Angebot, bei dem sich freiwillige Mitarbeiter als Götti oder Gotte um einzelne Migrantinnen und Migranten kümmern und ihnen im Alltagsleben, wo nötig, zur Seite stehen.

Wie es mit der Quartierschule im laufenden Jahr weitergehen soll, ist noch ungewiss, da derzeit weniger Migranten nach Buchs kommen und ab 2019/20 Änderungen im Ablauf der Asylverfahren und der Unterbringung in Kraft treten werden.

Die beiden Angestellten Elke Pereyra und Waltraud Eggenberger informierten auf humorvolle Weise aus den verschiedenen Bereichen des Diakonievereins. Sie dankten dem Vorstand und den Mitgliedern und Gönnern für ihre Unterstützung. Neben den finanziellen Zuwendungen bezeichnen sie die 120 freiwillig Mitarbeitenden als den grössten Schatz der Institution, ohne die es niemals möglich wäre, eine so grosse Vielfalt an Angeboten anzubieten. Kurzinterviews mit freiwillig Mitarbeitenden der verschiedenen Arbeitszweige gaben einen interessanten Einblick in die verschiedenen Aufgaben. Das Team aus dem Wetticafe, Maya Jäger und Käthi Niederer begeisterten das Publikum mit einer Jodeleinlage.

Die Räumlichkeiten des Diakonievereins

Die evangelische Kirchgemeinde als Eigentümerin der Kafihalle, die der Diakonieverein nutzt, möchte die Liegenschaft verkaufen. Da aber ein Kauf für den Verein nicht infrage kommt, wurde seitens der evangelischen Kirche Buchs die Möglichkeit einer unentgeltlichen Übernahme im Baurecht durch den Diakonieverein vorgeschlagen, sofern dies an der Kirchbürgerversammlung gutgeheissen würde. Die Liegenschaft am Moosweg ist sehr baufällig. In naher Zukunft müssten grosse Investitionen gemacht werden, dies würde sehr hohe Kosten nach sich ziehen.

Die anwesenden Vereinsmitglieder hatten die Möglichkeit, sich zu dem Vorschlag zu äussern und es zeigte sich rasch, dass der Trend eher in eine andere Richtung weist, nämlich der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, die gemietet werden könnten. Die anschliessende Abstimmung bestätigte diesen Trend mit einem klaren Resultat. Der Vorstand hat nun den Auftrag nach einer zukunftstragenden Lösung zu suchen. Vonseiten der evangelischen Kirchgemeinde hat man Verständnis für das Resultat, Kirchgemeindepräsident Daniel Lämmler versicherte auch, dass dem Diakonieverein genügend Zeit zur Verfügung gestellt werde, eine gute Lösung zu finden.

Der Kassier Willi Rupper erläuterte den Mitgliedern die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2018. Daniel Lämmler verlas den Revisorenbericht und empfahl den Mitgliedern die Annahme der Jahresrechnung und des Budgets. Die Versammlung genehmigte beides ohne Gegenstimme. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.