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Buchs-Vaduz springt auf Platz zwei

Der Kampf um den zweiten Tabellenplatz in der 4. Liga Gruppe 1 war Mitte der zweiten Halbzeit entschieden. Der HC Buchs-Vaduz bezwang den TV Teufen II klar mit 28:17. Mann des Spiels war der junge Nils Lippuner mit neun Treffern.
Robert Kucera
Die Lücke am Kreis gefunden und sogleich zum Treffer genutzt: Nils Lippuner war mit neun Toren erfolgreichster Schütze des HC Buchs-Vaduz. (Bild: Robert Kucera)

Die Lücke am Kreis gefunden und sogleich zum Treffer genutzt: Nils Lippuner war mit neun Toren erfolgreichster Schütze des HC Buchs-Vaduz. (Bild: Robert Kucera)

HANDBALL. Mit einer Siegesserie von fünf Erfolgen in Folge – darunter auch ein 22:16-Sieg über den HC Buchs-Vaduz – hat das Team TV Teufen II den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe 1 der 4. Liga erobert. Nun haben die Buchser erfolgreich Revanche nehmen können und sind ihrerseits Zweite. Bis der deutliche 28:17-Erfolg für den HC Buchs-Vaduz feststand, bot sich den Zuschauern ein Kampf um Platz zwei, der lange Zeit offen war.

«Noch nicht wach gewesen»

Ohne Baisse kam kein Team durch die Partie. Nach einer raschen 2:0-Führung zog Buchs-Vaduz seinige ein und geriet mit 4:8 ins Hintertreffen. «Wir haben erst nach 15 Minuten ins Spiel gefunden», analysiert Buchs-Spieler Nils Lippuner treffend. «Eventuell sind wir noch nicht parat und wach gewesen. Auch ich hatte Mühe am Anfang.» Mit einem Time-out zur rechten Zeit weckte Trainer Kurt Saxer seine Mannschaft aber auf – und mit einem Mal waren die Angriffe der Buchser dynamischer und wurden konsequenter vorgetragen. In der Defensive hinderte man die Appenzeller energischer am Abschluss als zuvor.

Für das Glanzstück der ersten Halbzeit zeichnete das Duo Nils Lippuner / Robin Illitsch verantwortlich, das mit je zwei Toren aus einem 6:9 ein 10:9 machte. Die Partie glich sich nach der ersten Schwächephase Teufens wieder aus. «Es war wichtig, dass wir vor der Pause herankamen», kommentiert Lippuner. Mehr noch: Knapp vor der Sirene skorte der 19-Jährige erneut und bescherte Buchs-Vaduz eine 12:11-Pausenführung.

Auch im Fallen erfolgreich

Das Heimteam nahm den Schwung in die zweite Halbzeit mit und wirkte aggressiver und entschlossener als Teufen II. Dies äusserte sich im Ausbau der Führung auf 16:12. Rund um die 40. Spielminute erfolgte der Knackpunkt der Partie. Erst hielt Buchs-Torhüter Thomas Geel einen Penalty, im Gegenzug erzielte Lippuner im Fallen, mit dem Rücken zum Tor, das spektakuläre 17:12. Ein paar Augenblicke später war es erneut die Nummer 7 des HC Buchs-Vaduz, der am eigenen Kreis den Ball erobert, den Konter gleich selber ausführte und zum 18:12 traf.

Noch nie so viele Tore erzielt

Dank der Treffsicherheit des gesamten Teams, aber auch einer starken Leistung des Goalies zog der Gastgeber auf und davon. Die Gäste aus dem Appenzellerland trafen zehn Minuten lang das Tor nicht mehr. Teufens Treffer zum 21:13 verkam bereits zur Resultatkosmetik. Denn die Entscheidung in der Partie und im Kampf um Platz zwei war längst zugunsten des HC Buchs-Vaduz gefallen. «Für unser letztes Heimspiel haben wir nochmals alle Kräfte zusammengenommen und sind bis zum Gehtnichtmehr gerannt.» Dies zur Begeisterung der Zuschauer, die jeden weiteren Treffer mit tosendem Applaus honorierten.

Nach 54:33 Minuten war der Arbeitstag für Nils Lippuner vorbei, er durfte auf der Bank Platz nehmen. Beim Stand von 27:15 war er für ein Drittel der Buchser Tore besorgt. «So viele Tore habe ich vorher noch nie erzielt», gibt er zu und freut sich über seine Leistung. Speziell ist, dass er sich mit seinen neun Treffern gleich mal ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk gemacht hat. Am Tag vor dem Spiel wurde Nils Lippuner 19 Jahre alt.

«Voll angreifen»

Mit einem Punkt Vorsprung auf Teufen II belegt nun Buchs-Vaduz Platz zwei in der 4. Liga Gruppe 1. «Es wäre schön, diesen auch nach dem letzten Spiel zu belegen», so Lippuner. Voraussetzung dafür ist ein Auswärtssieg beim Vorletzten HC Goldach-Rorschach III. «Auch wenn wir nicht aufgestiegen sind, tut das gut, Zweiter zu sein», meint der junge Handballer. Doch er verschweigt nicht, dass er mehr will. «Je nachdem hätte es auch für den Aufstieg reichen können. In unserer Situation dürfen wir deshalb nicht ganz zufrieden sein.» Lippuner blickt nach vorne: «Es hat diese Saison leider noch nicht geklappt. Wir werden nächste Saison voll angreifen.»

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