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BUCHS: Und sie funktionieren doch

Die Projektarbeit der technischen BMS – 4. Lehrjahr – am bzb toppte jegliche Erwartung. Die Lernenden konstruierten Elektroautos, die durch die Kraft eines handelsüblichen Akkuschraubers angetrieben werden.
Heidy Beyeler
Die 19 Lernenden und ihre beiden Lehrer beziehungsweise Projektleiter freuen sich über die gelungenen Konstruktionen ihrer elektrischen «Rennfahrzeuge». (Bild: Heidy Beyeler)

Die 19 Lernenden und ihre beiden Lehrer beziehungsweise Projektleiter freuen sich über die gelungenen Konstruktionen ihrer elektrischen «Rennfahrzeuge». (Bild: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

redaktion@wundo.ch

Kaum zu glauben, die drei Elektroautos, die von den 19 Lernenden der technischen BMS gebaut wurden, erwiesen sich als fahrtüchtig und weisen eine Reichweite bis zu 135 Kilometer auf. Die Teams wurden mit klaren Anforderungen von den Lehrern und Projektbegleitern Yves Bolis und Janos Magdika ausgestattet: Der Auftrag lautete: Entwicklung und konkrete Umsetzung eines durch einen Elektromotor angetriebenen Rennfahrzeugs. Der Elektroantrieb musste durch einen Standard-Akkuschrauber umgesetzt werden. Die Lenkung sowie das Bremsen erfolgt durch den Fahrer. Zudem mussten die Fahrzeuge mit Front- und Heckbeleuchtung ausgerüstet sein. Die drei Teams präsentierten unterschiedliche Lösungen. Das Design wurde von den Gruppen selber erarbeitet.

Die angehenden Konstrukteure und Polymechaniker haben die Präsentation ihrer drei Fahrzeuge sowie die administrativen Aufgaben, wie die Gestaltung des Flyers für den Anlass oder die Einladungen, selber an die Hand genommen. Die Vorstellung ihrer Arbeiten vor Publikum haben sie professionell und selbstsicher vorgetragen – in Begleitung der Powerpoint-Präsentation. Spannend und amüsant war die Präsentation des Films der Probefahrten am Berg. Damit bewiesen die jungen Leute, dass künftig auch kleinere Elektrofahrzeuge Chancen haben werden. Zu guter Letzt drehten drei Schüler im Lichthof des bzb ihre Runden mit ihren wendigen Flitzern, die eine Leistung von rund 50 Kilometer pro Stunde erbringen.

Das war eine echte Herausforderung

Das Projekt musste von A bis Z von den Lernenden selber ausgeführt werden. Bei dieser Arbeit konnten sie das theoretisch Gelernte in die Praxis umsetzen. Zum Gelingen war auch Teamgeist gefordert. Anfänglich taten sich die einen oder anderen damit etwas schwer, wie die Teamleiter an der Präsentation unumwunden eingestanden.

Aber man habe gelernt, dass das gewünschte Resultat nur erreicht werden könne, wenn zwar intensiv diskutiert werde, man dann aber zu einer einverständlichen Lösung finde. Zum Projekt musste jedes einzelne Teammitglied aus seiner Sicht alle Projektentwicklungen – von den Ideen, den Wegen und Irrwegen seines Konstruktionsprozesses in einem Arbeitsjournal festhalten und zwar chronologisch. Weiter musste von jedem eine Dokumentation sämtlicher Projektphasen – von der Planung bis zum Ergebnis erstellt werden.

Nach der Präsentation gestand Yves Bolis, Berufskunde und Q-Leiter, dass er auf diese Klasse sehr stolz sei. Die Lernenden hätten diese Herausforderungen mit Bravour geschafft. «Nicht zu vergessen, dass es gar nicht so sicher war, ob sie die Rennwagen auch zum Fahren bringen. Wenn wir das heutige Resultat anschauen, kann ich sagen, dass die drei Teams gute Arbeit geleistet haben», schloss Yves Bolis.

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