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BUCHS: Umströmung muss gewährleistet sein

Bauliche Eingriffe in den Grundwasserspiegel unterliegen strengen Regelungen. So muss mit Massnahmen die Umströmung von Gebäuden sichergestellt werden.
Besitzer verschiedener Altbauliegenschaften an der Bahnhofstrasse klagen über Wasserschäden in ihren Kellern. (Bild: Thomas Schwizer)

Besitzer verschiedener Altbauliegenschaften an der Bahnhofstrasse klagen über Wasserschäden in ihren Kellern. (Bild: Thomas Schwizer)

Buchs Seit in der Bahnhofstrasse die grossen Neubauten entsanden sind, klagt Karl Keinath vom Hotel Bären vermehrt über Wassereinbrüche in sein Untergeschoss. Die Liegenschaft stammt etwa aus dem Jahr 1880. Seit der regen Bautätigkeit habe er zwei Wasserpumpen eingebaut und dennoch habe man immer wieder die Feuerwehr holen müssen, um den Keller auszupumpen.

Deshalb hat Karl Keinath nun auch im Namen anderer Besitzer von Altbauliegenschaften an der Bahnhofstrasse einen Brief an die Stadt Buchs geschrieben um auf die Wasserprobleme aufmerksam zu machen.

Bauliche Eingriffe in den Grundwasserspiegel sind gesetzlich geregelt. Grundsätzlich dürfen Anlagen nicht unter dem mittleren Grundwasserspiegel liegen. Ausnahmen können bewilligt werden, sofern die Durchflusskapazität des Grundwassers gegenüber dem natürlichen Zustand um höchstens zehn Prozent vermindert wird. Für die Bewilligungen ist das Baudepartement des Kantons St. Gallen zuständig. Für die Baubewilligung werden in der Regel Umströmungsnachweise oder geologische Gutachten nötig.

Ein geologisches Gutachten wurde auch beim aktuell geplanten Neubau an der Bahnhofstrasse 9 erstellt. Michael Kindle von Immo Prime Invest AG erwartet die entsprechende Baubewilligung Anfang Dezember. Er hofft, den Aushub dann im Januar und Februar ausführen zu können, wenn der Grundwasserspiegel ohnehin tiefer sei.

«Zudem war bereits das alte Gebäude unterkellert und wir bauen nur eine einstöckige Tiefgarage», sagt Michael Kindle. Es handle sich also um einen Ersatz. Die Anliegen der Nachbarn nimmt die Bauherrschaft ernst. «Das Bauprojekt wurde bei einem persönlichen Treffen besprochen. Auch die Stadt Buchs nimmt solche Anliegen sehr ernst», sagt Michael Kindle abschliessend. (kru)3

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