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BUCHS: Totenmesse mit Klängen der Romantik

Unter der Leitung von Karl Hardegger wurden am Sonntag anspruchsvolle Werke von Gabriel Fauré und Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt. Die evangelische Kirche war randvoll mit begeistertem Publikum.
Carmina Wälti
Dirigent Karl Hardegger ist seit mehreren Jahren Chorleiter des Oratorienchors Rheintalische Singgemeinschaft. (Bilder: Carmina Wälti)

Dirigent Karl Hardegger ist seit mehreren Jahren Chorleiter des Oratorienchors Rheintalische Singgemeinschaft. (Bilder: Carmina Wälti)

Carmina Wälti

redaktion@wundo.ch

Das Chorkonzert mit Werken der Romantik fesselte die Zuschauer. Die Rheintalische Singgemeinschaft, Anna Gschwend (Sopran), Christian Büchel (Bariton) sowie die Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben standen gemeinsam auf der Bühne der evangelischen Kirche. «Wir wurden hier herzlich aufgenommen. Die Kirche hat eine hervorragende Akustik für ein solches Werk und bringt das Orchester differenziert zur Geltung», freut sich Dirigent und Chorleiter Karl Hardegger.

Weniger pompös, dafür intimer

Das besinnliche Einführungsstück mit der feinsinnigen Instrumentation leitete das Konzert der Extraklasse ein. «Die Passionsmusik eignet sich gut für den ­November», sagt Hardegger. Auf Wunsch des Chors wurde das traditionelle Weihnachtskonzert dieses Jahr durch eine Totenmesse ersetzt. «Die kleinere Orchesterbesetzung macht das Werk nicht so pompös, dafür aber intimer. Nach meinem Empfinden geht es mehr zu Herzen», so Hardegger.

Nach der eröffnenden «Pavane» op. 50 von Gabriel Fauré folgte sein «Requiem» op. 48 für Sopran, Bariton, vier- bis sechsstimmigen Chor und Orchester. Das siebensätzige Werk mit einem religiösen Text weicht in vieler Hinsicht von der traditionellen Toten­messe ab. Es war ein Anliegen von Komponist Fauré, ein friedvolles Bild vom Tod zu zeichnen. In vielen Passagen gleiten die Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde. Der zweite Teil des Konzertes wurde mit der Arie des Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy «Es ist genug» eröffnet. Das Violoncello begleitete die berührende fis-Moll-Arie.

Den Abschluss machte «Der 42. Psalm», eine Kantate für Sopran, gemischten Chor und Orchester. In den Bänken hörte man vom Publikum viele Komplimente, die in einem lang anhaltenden Applaus mündeten.

Am 26. November wird das Kon­zert ein zweites Mal in der katho­lischen Kirche in Au aufgeführt.

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