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BUCHS: Starke Präsenz und musikalisches Talent

Die Band Baba Shrimps aus Zürich überzeugte am Samstag im Kleintheater Fabriggli als leidenschaftliche Liveband. Zum Abendessen servierte das Team den Musikern prompt Shrimps.
Mengia Albertin
Baba Shrimps präsentierten im Fabriggli sowohl Energiegeladenes als auch Ruhigeres. (Bild: Mengia Albertin)

Baba Shrimps präsentierten im Fabriggli sowohl Energiegeladenes als auch Ruhigeres. (Bild: Mengia Albertin)

Mengia Albertin

redaktion@wundo.ch

Eine lange Reise hatten Baba Shrimps ins Fabriggli Kleintheater am Samstagabend nicht zurückzulegen. Das Konzert dürfte sich somit doppelt gelohnt haben für die drei Zürcher Musiker: Denn das tanzende Publikum war sichtlich zufrieden und liess sich den Abend von ihren «City-Folk»-Ohrwürmern versüssen. Baba Shrimps spielten sowohl ältere, bekannte Songs, als auch Lieder aus dem noch unveröffentlichten Album «Road to Rome».

Baba Shrimps – das sind Gitarrist und Sänger Adrian Kübler, Keyboarder und Sänger Luca Burkhalter sowie Drummer und Sänger Moritz Vontobel. Sie waren bereits Vorband für Grössen wie Kodaline oder Kings of Leon. Sie haben über 200 Konzerte an Festivals und in namhaften Clubs hinter sich. Ihr Débutalbum «Neon» wurde 2014 veröffentlicht. Es landete in den Schweizer Charts und war ein grosser Überraschungserfolg. Ihr neues Album soll im kommenden Juni erscheinen. «Road to Rome», die gleichnamige Single der Platte, läuft bereits jetzt im Radio rauf und runter.

Filmklassiker als Namensgeber

Ihren Namen verdanken Baba Shrimps dem Klassiker «Forrest Gump». Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg baut der Protagonist mit seinem gefallenen Freund ein Garnelen-Imperium auf, die Bubba Gump Shrimp Corporation. Die Geschichte über tiefe Freundschaft, der Suche nach Glück und bedingungsloser Loyalität habe die Musiker derart berührt, dass 2006 der Name Baba Shrimps entstand. Das Fabriggli nahm ihren Namen an diesem Abend wörtlich und servierte zum Abendessen tatsächlich Shrimps. Baba Shrimps schienen sich darüber gefreut zu haben. «Eigentlich war das ja die ursprünglich Idee des Namens», meint der Frontman während des Konzerts lachend zum Publikum.

Wie die Musiker in Interviews betonen, verbindet sie eine tiefe Freundschaft, und das gemeinsame Musikmachen drücke dies für sie aus. Nach dem Konzert im Fabriggli war klar: Das ist nicht nur leeres Geschwätz. Das Zusammenspiel der drei war spürbar. Es entstand damit eine freundschaftliche Wohnzimmer-Stimmung im gefüllten Saal des Kleintheaters. Die Mischung von elektronischen und Folk-Elementen von Baba Shrimps mag nicht jedermanns Sache sein. Doch die drei überzeugten an diesem Abend mit ihrem musikalischen Können, ihrer Power und ihrer sympathischen Art auf ganzer Linie. Der Kontakt zum Publikum war mit den ersten Klängen vorhanden und wurde mit Anekdoten aus dem Leben der mittlerweile gewordenen Berufsmusiker gehalten. Mit den drei Instrumenten gelang ihnen eine starke Bühnenpräsenz und die Beständigkeit beeindruckte. Spätestens bei der dreistimmigen Unplugged-Version ihres Songs «Little House», war klar, dass sie mehr als «herzige» Popsongs zustande bringen.

Der Frontmann von Baba Shrimps, Adrian Kübler, lebte bis zur zweiten Klasse in Buchs am Röllweg. An eine Geschichte erinnere er sich gut: «Ich habe mich im Badezimmer eingeschlossen und meine Mutter rief hysterisch, weil die Tür klemmte. An diesem Tag hat mein Grossvater den Röllweg dann ganz einfach zu ‹Gröhlweg› umgetauft.»

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