BUCHS: Seit zwei Jahrzehnten für spezielle Lebenssituationen da

Letzten Freitag fand im Kirchgemeindesaal Räfis die Hauptversammlung des Diakonievereins Werdenberg statt. Aufgrund der regionalen und überkonfessionellen Ausrichtung wurden die Statuten des Vereins geändert.

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Präsident Christoph Buschor begrüsste die Mitglieder und berichtete zusammen mit den beiden Angestellten Elke Pereyra und Waltraud Eggenberger aus dem letzten Vereinsjahr.

Der Diakonieverein Werdenberg engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten für Menschen in speziellen Lebenssituationen; in den ersten Jahren in erster Linie um Senioren im Umfeld der Evangelischen Kirche Buchs und später als Diakonieverein Werdenberg auch in zahlreichen anderen Bereichen in der ganzen Region. Die beiden Angestellten und die fast hundert freiwillig Mitarbeitenden werden in ihrem Arbeitsalltag mit bedürftigen Menschen mit vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Ihre Tätigkeiten setzen ein grosses Engagement und umsichtiges, einfühlsames Handeln voraus. Da der Diakonieverein grossen Wert auf regelmässige Weiter­bildungen legt, wurde auch im vergangenen Vereinsjahr zu zwei Weiterbildungsvorträgen eingeladen. Im November brachte Pfarrer Winkler aus Riggisberg einen spannenden Beitrag zum Thema «Flüchtlinge bei uns, was können wir tun?», der wertvolle Impulse brachte. Neue Anre­gungen brachte im Februar auch ­Therese Lechner, Lebensberaterin aus Rorschach, zum Thema: «Trotzdem – in Herausforderungen Stärke entwickeln».

Grosszügige Spenden und grosser Einsatz

Kassier Willi Rupper informierte die Mitglieder über die Jahresrechnung 2016 und das Budget 2017. Dank grosszügigen Spenden und Kollekten konnte mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Nach dem von Daniel Lämmler verlesenen Revisorenbericht genehmigte die Versammlung die Jahresrechnung 2016 und das Budget 2017 ohne Gegenstimme. Angesichts der Entwicklung von einem auf die Kirchgemeinde und den Ort Buchs fokussierten Verein zu einem regional und überkon­fessionell ausgerichteten Verein wurde eine Revision der Statuten notwendig. Diese Revision wurde von den Mitgliedern ohne Gegenstimme angenommen.

Präsident Christoph Buschor dankte für das gemeinsame Unterwegssein und das grosse Engagement für den Diakonieverein Werdenberg. (pd)