BUCHS: Schöner Zustupf für Klassenkasse

Zwei Schulklassen haben von Montag bis Donnerstag das Freibad Rheinau auf Vordermann gebracht. Trotz teils garstigen Wetters wurde mit viel Tatendrang gearbeitet. Am 13. Mai wird die Badesaison eröffnet.

Armando Bianco
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Vielseitig einsetzbar: Die Schüler waren mit Elan und Freude am Werk.

Vielseitig einsetzbar: Die Schüler waren mit Elan und Freude am Werk.

Armando Bianco

armando.bianco@wundo.ch

Auch wenn es das Wetter derzeit nicht erahnen lässt, in acht Tagen eröffnet das Freibad Rheinau die Badesaison! Bereits in dieser ­Woche hielten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit Lehrpersonen in der Badi auf – ­allerdings nicht zum Vergnügen, sie leisteten mit grosser Motivation wertvolle Arbeit.

Beide Seiten profitieren vom Arbeitseinsatz in der Badi

Die Kleinklasse Oberstufe des OZ Flöz und das Werkjahr brachten gemeinsam von Montag bis Donnerstag die Badi, welche auch ein Treffpunkt für die Jugendlichen selbst ist, auf Vordermann. Dazu gehörten Arbeit wie Hecken schneiden, Unkraut jäten, aufräumen, Parkplätze parat machen, die Bepflanzungen und Wege pflegen und andere Dinge. Vom einwöchigen Projekt, das es in dieser Form in Buchs schon seit zehn Jahren gibt, profitieren beide Seiten stark. «Für uns sind die Schulklassen eine riesige Hilfe, denn alleine könnten wir den ganzen Umfang der anfallenden Arbeiten vor Saisonbeginn gar nicht stemmen», sagt Bademeister Thomas Kroll stellvertretend für sein Team. Im Gespräch mit dem W&O betont er auch die Freude, welche ihm der Umgang und die Arbeit mit den selbstständigen Jugendlichen bereitet. Profi­teure der Einsatzwoche sind auch die Schulklassen selbst, da sie nicht etwa einfach Fronarbeit leisten müssen. «Wir sind sehr interessiert und darum bemüht, das zu machen, denn wir bekommen einen schönen Zustupf in die Klassenkasse. Andererseits ist es auch ein besondere Erlebnis, das den Zusammenhalt prägt und die Stärken fördert. Und so ein längerer Arbeitseinsatz kann auch ein Vorgeschmack auf das Berufsleben sein», so Bernhard Keller, Fachlehrer Werken und Gestaltung.

Grosse Unterstützung hat man diese Woche einmal mehr von Angestellten des Werkhofs erhalten, die dank ihrer Erfahrung stets den richtigen Handgriff machen können.