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BUCHS: Region setzt die Themen der Zukunft

Am vergangenen Freitag fand die Delegiertenversammlung der Region Sarganserland-Werdenberg statt. Dabei wurden erste Erkenntnisse der Strategie 2017 bis 2020 präsentiert. Sie betreffen insbesondere die Positionierung im High-Tech-Bereich und die Vernetzung im Gesundheitsbereich.
Thematisch strebt die Region Sarganserland-Werdenberg eine noch bessere Positionierung als Hot Spot für hochqualifizierte Fachkräfte im High-Tech-Umfeld an. (Bild: Thomas Schwizer)

Thematisch strebt die Region Sarganserland-Werdenberg eine noch bessere Positionierung als Hot Spot für hochqualifizierte Fachkräfte im High-Tech-Umfeld an. (Bild: Thomas Schwizer)

Mit dem labormedizinischen Zentrum Dr. Risch hatten die Delegierten der Region Sarganserland-Werdenberg (RSW) am letzten Freitag einen Gastgeber mit Stil. Die Delegiertenversammlung fand in den topmodernen Räumlichkeiten des vor rund einem Jahr in Buchs angesiedelten Unternehmens statt. Das Zentrum für medizinische Analytik ist seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt tätig. Den Standort in Buchs wertet man als strategisch erfolgreichen Schritt.

Die Versammlung unter Leitung von Präsident Christoph Gull, Flums, verlief äusserst speditiv, alle Traktanden wurden ohne Gegenstimmen angenommen. Beschlossen wurde eine Reduktion des Gemeindebeitrags an die RSW von 5 auf 4,5 Franken pro Einwohner. Von zentralem Interesse war die Präsentation erster Erkenntnisse aus dem Strategieprozess Region Sarganserland-Werdenberg 2017 bis 2020.

Themen noch verstärkt regional bearbeiten

Letztes Jahr startete die RSW mit neuer Vorstands-Zusammensetzung in die dritte Legislaturperiode und beschloss, sich grundsätzliche Gedanken über die Organisation sowie die Zukunft und Entwicklung der Region zu machen.

Zukünftig müssen Themen vermehrt gemeindeübergreifend und somit regional bearbeitet werden, wurde am Freitag bekräftigt. Um in vernetzten Bereichen wie Raumplanung oder öffentlicher Verkehr Ziele erfolgreich zu erreichen, ist ein geschlossenes und gemeinsames Auftreten unerlässlich. Umso wichtiger sei es, auf einer stabilen Vertrauensbasis aufbauen sowie in der Region gut vernetzt und mit weiteren Partnern gemeinsam an wichtigen Themen arbeiten zu können. Hierbei werden die Identifikation und das Bewusstsein für die Region weiter entwickelt und gestärkt.

Ein Vergleich der beiden Subregionen

Die RSW-Strategie 2017 bis 2020 wird mit fachlicher Begleitung erarbeitet. Dazu gehören eine Innensicht des Vorstands sowie eine Aussensicht. Im Rahmen eines zweitägigen Workshops, begleitet vom Ostschweizer Zentrum für Gemeinden der FHS St. Gallen, erstellten die Gemeindepräsidenten eine Situationsanalyse auf Ebene Region und hielten dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Subregionen Sarganserland und Werdenberg fest.

Auch benannten sie wichtige Themen für die Region der Zukunft. Hierbei wurde das Bekenntnis zu einer formalisierten und nachhaltigen Zusammenarbeit innerhalb der RSW-Organisation gefestigt. Die Innensicht endete mit der Identifizierung der Themenfelder mit Handlungsbedarf und den jeweils dafür am besten geeigneten Gefässe. Ebenso wurden gemeinsam erste mögliche Massnahmen priorisiert und für die Gesamtregion formuliert.

Bessere Vernetzung und ein Innovationsthema

Neben der Weiterführung der heutigen Schwerpunktthemen werden gezielt konkrete Massnahmen eingeleitet, um sich in der Region mit anderen wichtigen Stakeholdern besser zu vernetzen. Damit soll eine Stärkung der Identifikation innerhalb sowie eine bessere Strahlkraft der RSW nach aussen erreicht werden.

Thematisch kann dies im Bereich der Wirtschaft geschehen, um die Region als Hot Spot für hochqualifizierte Fachkräfte im High-Tech-Umfeld noch besser zu positionieren. Dazu will man sich auch Knowhow im Rheintal holen. Erste erfolgversprechende Gespräche mit dem AGV Sarganserland-Werdenberg haben diesbezüglich bereits stattgefunden. Weiter soll eine bessere Vernetzung auch im Bereich Gesundheit angestrebt werden. Damit können die hier bereits heute bestehenden, beachtlichen Institutionen und Angebote noch stärker in der Entwicklung unterstützt werden.

Schliesslich wird versucht, ein besonderes Projekt zu lancieren, das «Strahlkraft gegen innen und nach aussen» ermöglicht und die Bekanntheit sowie eine positive Wahrnehmung der Region fördert. Erste Projektideen wurden skizziert und diskutiert, müssen aber noch weiter konkretisiert werden. (ab/pd)

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